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Tausende bejubelten den Geisaer Umzug

GEISA Man ahnte es schon, wenn man am frühen Sonntagnachmittag Geisa mit dem Auto ansteuerte: Die Stadt wird voll. Sehr voll.

Reifrock und Gehrock - so machte man sich zur Biedermeierzeit ausgehfein. Fotos: Göring   » zu den Bildern

GEISA Man ahnte es schon, wenn man am frühen Sonntagnachmittag Geisa mit dem Auto ansteuerte: Die Stadt wird voll. Sehr voll. Um die fahrbaren Untersätze der vielen auswärtigen Besucher aufnehmen zu können, waren extra Flächen im Gewerbegebiet ausgewiesen worden. Und selbst dort reihte sich Blech an Blech. Erwartungsfrohes Gedränge dann in der Innenstadt. Schirme als Schutz gegen die Sonne wurden aufgespannt. Wer nicht die ganze Zeit stehen konnte (oder wollte) hatte sich vorsorglich mit einem Klappstuhl ausgerüstet.

Nun ist man in Geisa anspruchsvoll, wenn es um Festumzüge geht. Der Rosenmontagsumzug setzt Maßstäbe in der Region. "Was Sie hier heute sehen werden, wird alles in den Schatten stellen", schallte es vom Kommentatoren-Punkt beim Rathaus, wo sich auch die Ehrentribüne befand. Heribert Mohr, Matthias Bott, Martina Klüber-Wibelitz, die drei Kommentatoren, hatten sich an markanten Stellen postiert, um das bunte Treiben zu beschreiben. Wobei es eine echte Herausforderung gewesen sein dürfte, gegen so viel geballten Trommelwirbel anzusprechen.

3642 Jahre (wenn man die Vorzeit noch dazurechnet) auf die Straße zu bringen, erforderte über 1200 Teilnehmer, etliche Fahrzeuge, Pferde- und Ochsengespanne, 90 Bildtitel, Musikkapellen, Chorgesang, wahnsinnig viele Kostüme. Auf einer Länge von 1,5 Kilometern schlängelte sich der Umzug zur 1200-Jahrfeier durch die Stadt und setzte damit einen umjubelten Schlusspunkt unter die an Höhepunkten nicht armen Festwoche.

Die Darsteller spannten den Bogen von der Bronze- und Eisenzeit über die urkundliche Ersterwähnung im Jahr 817 und die allmähliche Herausbildung als Verwaltungssitz, die napoleonischen Zeit und die Anfänge der Industrialisierung bis in die Gegenwart und sogar noch ein Stück weiter bis ins Jahr 2042. Die gezeigt "Zukunftsvision" vermochte zu überraschen. Platzkonzert vor und Höhenfeuerwerk rundeten diesen letzten Festsonntag ab.

Der Umzug war jeden seiner Zuschauer wert. yv

    
    

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