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Meiningen stellt um

Energiesparende LED-Leuchten kommen für Quecksilber- und Natriumdampflampen

MEININGEN Die Stadt Meiningen möchte in diesem Jahr etwa die Hälfte ihrer Straßenlampen auf energiesparende LED-Leuchten umstellen. Die ersten Module sind bereits installiert.

Nach oben ging es für Elektromonteur Matthias Höhn. Er installierte bereits die ersten LED-Leuchten in Meiningen, wie hier unmittelbar am Schloss. Foto: T. Helmrich  

MEININGEN Die Stadt Meiningen möchte in diesem Jahr etwa die Hälfte ihrer Straßenlampen auf energiesparende LED-Leuchten umstellen. Die ersten Module sind bereits installiert. Nach einer Testphase im vergangenen Jahr sind Elektromonteure nun dabei, die Module mit den lichtemittierenden Dioden (LED) in den vorhandenen Straßenleuchten zu installieren. Durch den deutlich geringeren Stromverbrauch und die lange Lebensdauer lohne sich die Investition, erklärte Bürgermeister Fabian Giesder. Gemeinsam mit der städtischen Bauamtsleiterin Iris Gutt und Andreas Berger, dem Betriebsleiter der Stadtwerke für Strom und Wärme, gab das Stadtoberhaupt unmittelbar am Schloss Elisabethenburg den offiziellen Startschuss für den Wechsel von Quecksilber- und Natriumdampflampen auf LED-Leuchten. In diesem Jahr sollen bis 1600 der 3300 Meininger Leuchtpunkte auf LED umgestellt werden. Dafür sind Investitionsausgaben von 930 000 Euro veranschlagt, die die Stadt weitgehend selbst tragen muss.

Als Fördermittel fließen nur 80 000 bis 100 000 Euro. Der Bund fördere lediglich den Tausch kompletter Lampenköpfe, nicht aber den kostengünstigeren Einbau von LED-Modulen in vorhandene Lampen, wie es Meiningen zum Teil vorhat, sagte Bauamtsleiterin Gutt. Diese Regelung sei absolut unverständlich, kritisierte sie. Zumal einige Module vom selben Hersteller bezogen werden, von dem auch die schon vorhandenen Lampenköpfe für die bisherigen Leuchtmittel stammten. Dessen LED-Vollversion werde gefördert, die Bauteil-Nachrüstung dagegen nicht.

Aus Gründen der Sparsamkeit und Nachhaltigkeit werden an den 246 Lampen der Innenstadt und weiteren 640 Leuchten in verschiedenen Meininger Straßenzügen die vorhandenen Lampenköpfe weiter genutzt. Bei den übrigen 600 Lampen ist ein Komplett-Tausch beabsichtigt. Auf die Anwohner kommen keine Beiträge zu. Die Investitionskosten werden sich laut Giesder in spätestens acht Jahren amortisiert haben. Bis dahin sollen die eingesparten Strom- und Wartungskosten die Investitionsausgaben aufwiegen. Die Lebensdauer der LED wird bei der von der Stadt vorgesehenen Nutzung mit 20 bis 25 Jahren angegeben. (mt/hel)

    
    

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