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Kunst der Politik oder Politik der Kunst?

Am Flügel begleitet - Künstler-Gespräch mit Uwe Pfeifer in der galerie ada

MEININGEN Uwe Pfeifer - ein politischer Maler? Es war der Kabarettist, Schauspieler und Buchautor Uwe Steimle, der während eines ada-Spezial in den Kammerspielen des Meininger Theaters diese Perspektive auf den Maler und Grafiker Uwe

Uwe Pfeifer: Besonders seine Bildsprache und die Symbolwelt rücken in den Fokus des Künstlergesprächs. Fotos (2): Ralf-Michael Seele   » zu den Bildern

MEININGEN Uwe Pfeifer - ein politischer Maler? Es war der Kabarettist, Schauspieler und Buchautor Uwe Steimle, der während eines ada-Spezial in den Kammerspielen des Meininger Theaters diese Perspektive auf den Maler und Grafiker Uwe Pfeifer eröffnete. Besonders die symbolgeladenen "Tag-Träume" lassen sich als sozialkritische Sittenbilder der Gegenwart ansehen. Kunst der Politik oder Politik der Kunst? Unter den 41 Gemälden und Druckgrafiken in der Ausstellung "Uwe Pfeifer - TRAUM / BILDER" sind zahlreiche Beispiele davon zu sehen.

Während des Künstlergespräches am Mittwoch, 26. April, um 19 Uhr werden neben den Inhalten der Kunst des Malers besonders seine Bildsprache und Symbolwelt näher beleuchtet. Windrad, Rückenfigur, Rollstuhlfahrer, Indianer - Motive, die über die Jahr immer wieder kehren.

Nach der Verknüpfung mit Literatur zum letzten ada-Künstlergespräch mit Beate Debus wird nunmehr wieder Musik die Diskussion auflockern und bereichern. Am Flügel spielt in besonders einfühlsamer Weise der Komponist und Pianist Armin Fuchs aus Würzburg. Auf Analogien zur Bildwelt Uwe Pfeifers bedacht, bringt er Stücke des amerikanischen Komponisten Charles Edward Ives (1874 - 1954) zu Gehör. Dieser war dem musikalischen Experiment sehr zugetan und neigte zum kompromisslosen Einsatz von Dissonanzen.

Nach Ives' Ansicht war eines der schlimmsten Wörter, Musik abzuklassifizieren, die Bezeichnung "nett" (nice). Diese Haltung ließe sich auch auf die Kunst allgemein übertragen. Sein musikalischer Anspruch gipfelte in einem Werk, das lange Zeit als beinahe unspielbar galt, heute jedoch in über fünfzehn Aufnahmen vorliegt.

Mit der kommenden ada-Veranstaltung kann wieder ein Gespräch erwartet werden, dessen roter Faden sich über Schönheit, Gefühle und kunstphilosophischem Diskurs bis hin zu Analogien zwischen Musik, Malerei und Alltag entspannt. (rms)

    
    

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