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Soziale Lage wird betrachtet, um Strategien gegen Armut zu entwickeln

BAD SALZUNGEN Die soziale Lage in der Region wird drei Jahre lang Gegenstand des Projektes "Planungskoordination im Wartburgkreis im Rahmen der Armutspräventionsrichtline" sein (2017 bis 2020).

Anika Katzenberger.   » zu den Bildern

BAD SALZUNGEN Die soziale Lage in der Region wird drei Jahre lang Gegenstand des Projektes "Planungskoordination im Wartburgkreis im Rahmen der Armutspräventionsrichtline" sein (2017 bis 2020). Was sperrig klingt ist eine Bestandsaufnahme. Im Ergebnis von Recherche und Analyse sollen regionale Problemfelder im sozialen Bereich benannt werden. Mit entsprechenden Maßnahmen soll soziale Gerechtigkeit gefördert und der Abbau regionaler Ungleichheit vorangetrieben werden.

Betrachtet werden dabei Themen wie Behindertenhilfe, Pflege und Betreuung, Familienförderung, Altenhilfe, die Sozialhilfe bzw. die bedarfsorientierte Mindestsicherung, die soziale und berufliche Reintegration sowie die Sucht- und Drogenhilfe.

Im Landratsamt Wartburgkreis gibt es die Stabsstelle "Sozialplanung, Sozialcontrolling und Projekte", die dem Dezernat III angegliedert ist. Hierzu gehört nun ist das eingangs genannte Projekt. Die Planungskoordinatorin für Armutsprävention ist Madlen Eisenhuth. Sie arbeitet eng mit Sozialplanerin Anika Katzenberger zusammen.

Bei der Untersuchung der Lage stützen sich die beiden jungen Frauen nicht nur auf statistisches Material und Prognosen, sondern auch auf Informationen von Menschen, die sich haupt- und ehrenamtlich mit sozialen Fragen beschäftigen. Auch mit deren Hilfe sollen mögliche Lösungsansätze und Empfehlungen erarbeitet werden.

Auf den ersten Blick scheint Armut im Wartburgkreis eine weitgehend untergeordnete Rolle zu spielen. Die Arbeitslosenquote ist niedrig. Der Armutsbericht des paritätischen Wohlfahrtsverbandes zeigt auf, dass die Armutsgefährdungsquote in Südthüringen mit 16,8 Prozent (Stand 2015) im Vergleich zum Rest von Thüringen am niedrigsten ist (Landesamt für Statistik). So jedenfalls heißt es im begleitenden Informationsmaterial, das unlängst bei der Vorstellung des Projektes ausgehändigt wurde. Werde ganz Thüringen betrachtet, so zeige sich jedoch, dass der Freistaat mit 18,9 Prozent überproportional von Armut betroffen sei.

Das Projekt "Planungskoordination im Wartburgkreis im Rahmen der Armutspräventionsrichtlinie" wird zu 80 Prozent durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Bereits 15 weitere Kreise und kreisfreie Städte in Thüringen verfügen laut Madlen Eisenhuth über eine derartige integrierte Sozialplanung nach Armutspräventionsrichtlinie. yv

    
    

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