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Bairoda: Bürgerinitiative will Sprachrohr für den Ort sein

BAIRODA Ende des vergangenen Jahres hat sich in Bairoda eine Bürgerinitiative (BI) gegründet.

Jürgen Wolf, Frank Holland-Moritz und Horst Diezel (v. l.) gehören dem Vorstand der zwölfköpfigen Bürgerinitiative an. Foto: Göring  

BAIRODA Ende des vergangenen Jahres hat sich in Bairoda eine Bürgerinitiative (BI) gegründet. Sie will die Probleme, die es in dem Bad Liebensteiner Ortsteil gibt, zusammentragen und gemeinsam mit der Stadtverwaltung nach passenden Lösungen suchen.

Den letzten Ausschlag für die Gründung der BI"Zukunft Bairoda" gab das Hochwasser Ende Juli 2017, sagen Frank Holland-Moritz (Vorsitzender), Horst Diezel (stellvertretender Vorsitzender) und Jürgern Wolf (Schriftführer). Nicht zum ersten Mal hat ein richtiger Wasserschwall unvermutet den Ort getroffen, begünstigt durch die allgemeine Wetterlage und die geologischen Besonderheiten, die es in und um Bairoda gibt, sagen sie. Nun fürchten die Einwohner, dass solche Ereignisse den Ort noch öfter treffen könnten. Das ist das vordringliche Thema, das angepackt werden müsse, sagen die drei Vertreter vom BI-Vorstand. Aber es gibt noch weitere Anliegen, die sie aufzählen: etwa den Zustand des Bürgersteiges Richtung Bad Liebenstein und die Straßenbeleuchtung dort oder den der Buswendeschleife im Ort. Auch nennen sie den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle - mit Rücksicht auf die Kinder und Rentner. Zudem müsse die Spielplatzunterhaltung besser geregelt werden.

Der 240-Seelen-Ortsteil hat mit Sina Albrecht eine Einwohnerin im Stadtrat sitzen. "Sie hat uns auch schon viel geholfen", bestätigt Horst Diezel. Aber es müsse noch mehr getan werden, sind sich Holland-Moritz, Diezel und Wolf einig.

Um den Anliegen und Sorgen der Bairodaer ein Sprachrohr zu geben, entschlossen sich nun einige Bürger zur Gründung der BI. Zwölf Mitglieder hat sie und verzichtet bewusst auf die Organisationsform eines eingetragenen Vereins, um den bürokratischen Aufwand zu minimieren und sich voll und ganz auf die eigentliche Arbeit zu konzentrieren. Trotzdem gibt es eine Satzung, den Vorstand und entsprechende Wahlen. Um sich der Unterstützung der Einwohner zu vergewissern, hatte die BI eine Unterschriftensammlung gestartet. Man könne sagen, dass man aus jedem Haus Unterschriften bekommen habe und so zwei Drittel der Bürger unterzeichnet hätten, so die Vorstandsmitglieder.

Inzwischen ist auch ein offizielles Schreiben an den Bürgermeister Dr. Brodführer gegangen, der, so der Eindruck des BI-Vorstandes, "der Sache sehr aufgeschlossen gegenübersteht". Die Bürgerinitiative ist bereit, der Stadtverwaltung die Anhaltspunkte über die Probleme der Einwohner zu liefern, ihren fachlichen Rat anzubieten und auch bei der Umsetzung zu helfen, sofern dies möglich ist, betont der Vorstand.

Der Gedankenaustausch zwischen den Einwohnern ist angeschoben und soll weiter ausgebaut werden. Deshalb bieten die Mitglieder der Bürgerinitiative jeden Freitag um 20 Uhr einen Treff im Dorfgemeinschaftshaus an, um aktuelle Themen zur Sprache zu bringen. yv

    
    

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