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Individuelles für Romantiker

Die Bad Salzunger Hochzeitsmesse fand zum zweiten Mal im Solewerk-Hotel statt

BAD SALZUNGEN Frühlingsgefühle vermochte das erste März-Wochenende eher nicht zu erzeugen.

Präsentiert wurden ebenfalls Festmoden. Fotos: Göring   » zu den Bildern

BAD SALZUNGEN Frühlingsgefühle vermochte das erste März-Wochenende eher nicht zu erzeugen. Und dennoch lockte die Messe für die ganz großen Gefühle wieder baldige Brautpaare und Gastgeber großer und kleiner Familienfeste ins Solewerk-Hotel.

Schlicht, elegant, Vintage-Stil in Anlehnung an frühere Zeiten - so beschreibt Sybille Leimbach, die Fachfrau für Brautmoden, den aktuellen Kleidungsstil für den Tag der Tage. "Der Schleier ist ganz groß im Kommen." Das Materialtableau reicht von Tüll über Chiffon und Spitze mit Tattoo-Effekt bis zu Satin. Gespielt werden kann dabei auch mit zurückhaltender Farbigkeit, also pastelligen Tönen. Im Trend liegen bei der Kleidung für den Bräutigam Anzüge im Uniform-Stil. Sybille Leimbach zeigte heuer zum 26. Mal, was im Bereich der Braut- und Festmoden angesagt ist. 30 Anbieter waren an ihren Messeständen präsent, darunter jene, die der Leistungsschau seit Jahren die Treue halten, aber wieder auch Newcomer. Florale Ideen, Druckerzeugnisse, Dienstleitungen aus dem fotografischen und gastronomischen Bereich wurden präsentiert ebenso wie Geschenkideen und alles, was ein Fest abrundet. Auch Pflege und Schönheit wurden thematisiert. Ebenso wie die Pferdestärken für die Beförderung des Brautpaares. Diese können sich unter der Motorhaube verbergen, aber auch vor einen Landauer gespannt sein.

Für Andreas Schlegel, der beim organisierenden Bad Salzunger Handels- und Gewerbeverein dem Arbeitskreis Hochzeitsmesse angehört, ist die Schau, die zum zweiten Mal im Solewerk-Hotel stattfand, wieder eine gelungene Sache gewesen. Die angenehme, fast schon familiäre Atmosphäre lobte er wiederholt. Als Schmuckanbieter und Aussteller, der sich seit Jahren auf der Hochzeitsmesse zeigt, gab es von ihm für die Besucher Beratung vor allem in Sachen Materialkunde. "Es gibt heute kaum etwas, was es nicht gibt." Gold, Edelstahl, Carbon, Titan (um nur einige Beispiele zu nennen), mit oder ohne Steine, gerne auch verschiedene Materialien in einem Ring verarbeitet. Und dabei ist es längst nicht mehr so, dass der Kunde sich für eines der präsentierten Muster entscheiden muss "Alles kann konfiguriert werden", so Schlegel. Individualität bis zur Gravur, die man, dank moderner Technik, sogar in der persönlichen Handschrift halten kann.

Moderne Technik und Individualität - das sind die Komponenten, auf die auch Kristiina Oelsner aus Erfurt setzt und die zum ersten Mal bei der Bad Salzunger Hochzeitsmesse dabei war. Sie hat ein Computerprogramm entwickelt, mit dessen Hilfe Frau sich ihr Traumkleid selbst kreieren kann. Nach diesen Vorgaben werden die Kleider maßgerecht angefertigt. Inzwischen hat Kristiina Oelsner ein Studio in Erfurt eröffnet, für diejenigen, "die zum Beispiel Stoffe auch einmal anfassen möchten." Messepräsenz zu zeigen, sei für ein noch recht junges Unternehmen wichtig, sagt sie. Da sie selbst einige Jahre in Schmalkalden gelebt habe, sei es nahe liegend gewesen, zur Bad Salzunger Hochzeitsmesse zu kommen.

Die Frage nach Kleid und Anzug haben Christin Otto und Matthias Büchel für sich bereits beantwortet. Fest steht schon, wo gefeiert wird - nämlich im Geisaer Schloss, wo am 5. Mai auch die standesamtliche Trauung stattfindet. Die jungen Leute hatten einen der von den Ausstellern bestückten drei Hochzeitstische gewonnen beim Gewinnspiel für Brautpaare, das seit Jahren Teil der Hochzeitsmesse ist. Und erneut hatte auch die VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden für ein viertes Brautpaar einen Gutschein über 250 Euro gestiftet. Anregungen erhofften sich Christin Otto und Matthias Büchel von ihrem Ausstellungsbesuch noch für die Deko und in Sachen Fotos. Auch die Fotobox hatte es ihnen angetan. Man könne vieles online machen, aber das persönliche Gespräch mit den Anbietern sei noch einmal etwas anderes, findet das Paar.

Der Mai ist ein gefragter Hochzeitsmonat, aber eigentlich auch der Juni, Juli und August, berichtete Rebecca Schipotinin vom Bad Salzunger Standesamt. 161 Trauungen wurden dort im vergangenen Jahr vollzogen, es wurde also 322 mal "Ja" gesagt.

yv

    
    

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