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Ansprechpartner für Dienstleister und Produzenten

Das Rhön Kompetenzzentrum in Geisa kümmert sich um Fragen der Vermarktung und Produktentwicklung im touristischen Bereich

GEISA Die ANNELIESE DESCHAUER GALERIE in Geisa beherbergt inzwischen nicht nur eine über die Region hinaus bekannte Kunstsammlung und das Stadtmuseum.

Vanessa Reinhart, Alexandra Danz-Fleck und Martina Klüber-Wibelitz (v. l.) sind die Ansprechpartnerinnen im Kompetenzzentrum. Foto: Göring  

GEISA Die ANNELIESE DESCHAUER GALERIE in Geisa beherbergt inzwischen nicht nur eine über die Region hinaus bekannte Kunstsammlung und das Stadtmuseum. Seit Anfang Oktober befindet sich dort auch eines von drei Kompetenzzentren der Rhön. Die Beschäftigten verstehen sich als Ansprechpartner für die touristischen Leistungserbringer der Region - und das bundesländerübergreifend, wie sie betonen. Gemeint sind damit touristische Dienstleister wie etwa Gastwirte, Ferienwohnungsanbieter, Pensionsbetreiber und Hoteliers, aber auch Erzeuger von Rhöner Produkten. Die Kompetenzzentren, so nun auch das in Geisa, vergeben Qualitätssiegel und helfen bei Fragen der Vermarktung.

Die Einrichtung dieser Zentren ist ein Ergebnis der Bildung der Rhön GmbH, die vor gut anderthalb Jahren aus der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rhön hervorgegangen ist. Träger der GmbH sind die fünf Rhönlandkreise Wartburgkreis, Landkreis Schmalkalden-Meiningen, der Landkreis Fulda, der Rhön-Grabfeld-Kreis und der Landkreis Bad Kissingen. Die Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement - wie das Unternehmen vollständig heißt - kümmert sich nicht nur um touristische Belange, sondern auch um die Wirtschaftsförderung.

Thorn Plöger, Geschäftsführer der Rhön GmbH erläuterte, dass im Kompetenzzentrum Geisa drei feste Arbeitsplätze installiert wurden. Ein vierter kann gewissermaßen im fliegenden Wechsel von Beschäftigten der beiden anderen Zentren genutzt werden kann, wenn sie vor Ort zu tun haben. Die beiden anderen Zentren befinden sich auf der Wasserkuppe und in Bad Neustadt.

Die Mitarbeiter kümmern sich im solche Aufgabenfelder wie Fördermittelbeantragung, Dachmarke Rhön und Produktentwicklung und des Marketings. Dabei sind die Zentren untereinander vernetzt, so dass jeder im insgesamt 46-köpfigen Team Zugriff auf die zentralen Daten hat. Thon Plöger blickte bei der Eröffnung positiv auf die letzten Monate zurück: "Aus meiner Sicht hat bislang eine gute Entwicklung stattgefunden." Die Geschäftsführerin der Thüringer Tourismus Gesellschaft (TTG), Bärbel Grönegres, habe sich die neuen Räumlichkeiten in Geisa bereits angeschaut. Inzwischen bestehe ein Kooperationsvertrag zwischen Rhön GmbH und TTG.

Als ein Zeichen, dass die Teilung überwunden ist und dass man die Aufgabe der gemeinsamen Vermarktung ernst nehme, wertete Wartburgkreis-Landrat Reinhard Krebs die Einweihung des Stützpunktes.

"Das Kompetenzzentrum und die Galeria fügen sich gut zusammen und ergänzen sich gegenseitig", befand Geisas Bürgermeister Martin Henkel. Zumal Stadtverwaltung, das Thüringische Rhönforum und die Gedenkstätte Point Alpha mit ihren jährlich 100 000 Besuchern ebenfalls ganz in der Nähe seien. Die Eröffnung des Zentrums sei "ein guter Tag und ein Schritt in die richtige Richtung."

Gekommen zur Einweihung war auch der Vize-Landrat des Thüringer Nachbarkreises Schmalkalden-Meiningen. Klaus Thielemann würdigte ebenfalls das Konzept der Einrichtung.

Die Schaffung des Beratungpunktes hatten die Stadt Geisa und die Rhön GmbH gemeinsam in Angriff genommen. Geisa sicherte die baulichen Voraussetzungen ab und stellt bei Bedarf auch den Tagungsraum der Galerie zur Verfügung. Auch die Küche kann gemeinschaftlich genutzt werden. yv

    
    

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