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Kieselbacher Projekt für Zukunftspreis nominiert

Zwölf Projekte aus ganz Thüringen stehen in der Endrunde

ERFURT/KIESELBACH "Die Auslobung des Thüringer Zukunftspreises 2018 hat dieses Jahr mit 30 Bewerbungen eine überdurchschnittliche und erfreulich große Resonanz gefunden", sagte Anfang der Woche Ministerin Birgit Keller nach Ablauf der

Blick auf Kieselbach: Für den Zukunftspreis nominiert ist das Projekt einer Skateranlage für Jugendliche. Foto: Göring  

ERFURT/KIESELBACH "Die Auslobung des Thüringer Zukunftspreises 2018 hat dieses Jahr mit 30 Bewerbungen eine überdurchschnittliche und erfreulich große Resonanz gefunden", sagte Anfang der Woche Ministerin Birgit Keller nach Ablauf der Bewerbungsfrist für den Thüringer Zukunftspreis. Der vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft ausgelobte Preis ehrt Projekte, die sich in besonderer Form der demografischen Herausforderung stellen.

In die Endrunde mit elf weiteren Projektbewerbungen geschafft hat es auch ein Kieselbacher Vorhaben, bei dem es um die Errichtung einer Skateranlage als Jugendtreff geht. Getragen wird das Vorhaben vom Verein "Die Optimisten".

"Die Bewerber decken eine große Anzahl verschiedener Handlungsfelder ab. Die eingereichten Projekte und Ideen zeigen: Die Thüringerinnen und Thüringer gestalten den demografischen Wandel aktiv und sehr engagiert. Sie stellen sich den vielfältigen Herausforderungen der sich verändernden Bevölkerungsentwicklung", stellte die für Demografie zuständige Ministerin fest. "Ihr haupt- und ehrenamtlicher Einsatz zeigt: Der Wandel ist auch eine Chance", so Keller weiter.

Nachdem nun in einem ersten Schritt aus der Gesamtzahl der Bewerbungen zwölf Projekte ausgewählt worden sind, werden in einem zweiten Schritt diese nominierten Projekte einer Jury vorgestellt. Danach legt die Jury die Preisträger fest. Wesentliches Kriterium für die Preisvergabe ist laut Ministerium, dass die Projekte einen sicht- und nachweisbaren Beitrag zur Gestaltung des demografischen Wandels leisten. Die Gewinner des diesjährigen Zukunftspreises werden am 22. November 2018 zur Preisverleihung im Festsaal des Erfurter Rathauses präsentiert.

Der 2018 zum vierten Mal ausgeschriebene Thüringer Zukunftspreis ist mit 22 500 Euro dotiert und soll die Thüringerinnen und Thüringer ermutigen, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten. Wie vielfältig die Projekte und Initiativen sein können, die für den Preis in Frage kommen, zeigen die Wettbewerbssieger der Jahre 2012, 2014 und 2016. So wurde in Erfurt beispielsweise das Projekt "Wohnen im Klassenzimmer" ausgezeichnet. In einer ehemaligen Schule entstanden altersgerechte Wohnungen, teils für pflegebedürftige Menschen. In Arnstadt wurde darüber hinaus ein von Bürgerinnen und Bürgern initiiertes Mehrgenerationenhaus ausgezeichnet. Und in Stiebritz (Saale-Holzland-Kreis) wurde das "Haus für Kinder" gewürdigt, das eine Kindertagesstätte in eine Grundschule integriert. Der entstandene Schul- und Kindergartenverbund war ein Musterbeispiel für eine gemeindeübergreifende, interkommunale Zusammenarbeit. In Jena hingegen wurden im Rahmen des Konzepts "Leih-Großeltern" ehrenamtliche Seniorinnen und Senioren als Paten-Großeltern an Kinder vermittelt.

Federführend für die Durchführung des Zukunftspreises ist die Serviceagentur Demografischer Wandel, die im Rahmen des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft als Informations-, Dienstleistungs-, Beratungs- und Kompetenzzentrum für die vielfältigen Fragen der mit dem demografischen Wandel im Freistaat Thüringen verbundenen Herausforderungen und der sich ergebenden Chancen agiert.

red

    
    

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