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Schanzehof hat Arbeit aufgenommen

TIEFENORT Anfang dieser Woche nahm das neue Pflegezentrum "Schanzehof" in Tiefenort seinen Betrieb auf. In 15 Monaten Bauzeit ist dieses Objekt entstanden.

Blick in den Innenhof des Pflegezentrums.   » zu den Bildern

TIEFENORT Anfang dieser Woche nahm das neue Pflegezentrum "Schanzehof" in Tiefenort seinen Betrieb auf. In 15 Monaten Bauzeit ist dieses Objekt entstanden. Hier sollen sich die Bewohner wohlfühlen und das Leben entsprechend ihren eigenen Vorstellungen gestalten, formulierte Ernst Kranz, der Vorstandsvorsitzende der Volkssolidarität Schmalkalden-Meiningen den Anspruch des Hauses und seiner Mitarbeiter. Der Sozialverband betreibt die Einrichtung.

Das Pflegezentrum "Schanzehof" ist Teil des sozialen Zentrums für Tiefenort, das zu realisieren sich der damalige Gemeinderat vor fast genau elf Jahren per Beschluss vorgenommen hatte - mit Kindergarten, Kinderkrippe und Pflegeinrichtung in einem. Die Platzverhältnisse reichten allerdings nicht aus. Ein passendes Areal für den Pflegebereich fand man schließlich am Schanzehof, worauf der heutige Bürgermeister Klaus Bohl in seiner Rede zur Eröffnung einging. Die Volkssolidarität Schmalkalden-Meiningen und der private Investor Exsos kennen sich sehr gut, haben sie doch schon mehrfach zusammengearbeitet. Unternehmensgeschäftsführer Flemming L Christensen erinnerte daran, dass es die Tiefenorter selbst waren, die sich für die Realisierung eines solchen Projektes ausgesprochen hatten, um auch im Alter und/oder Pflegefall die gewohnte Umgebung nicht verlassen zu müssen und möglichste nahe bei den Verwandten wohnen bleiben zu können.

"Ich bin stolz und froh, dass wir eröffnen. Es gehört einfach hierher", zeigte sich der Geschäftsführer der Volkssolidarität Schmalkalden-Meiningen, Heinz-Jürgen Schmidt, erleichtert über die Übergabe des "Schanzehofes". Man dürfe nicht vergessen, dass neben dem Neubau, der viel Kraft gefordert habe, alle anderen Bereiche der Volkssolidarität reibungslos funktionieren. Martin Rosenstengel, 2. Beigeordneter des Kreises und als solcher auch zuständig für den großen Bereich des Sozialen, unterstrich, dass dem Landkreis sehr daran gelegen sei, die Plätze auszulasten. Immerhin seien bereits mehr als ein Drittel der Bewohner des Landkreises im Seniorenalter und "der Bedarf wächst weiter". Was schon Ernst Kranz in seiner Rede angemerkt hatte, nämlich dass sich das Landesverwaltungsamt derzeit schwer tue bei der Anerkennung von Abschlüssen auslädischer Fachkräfte, beklagte auch der Beigeordnete. Die Behörde habe hier die Arbeit "quasi eingestellt." 60 Arbeitsplätze bietet das Pflegezentrum.

Auf jeder der drei Etage befindet sich neben den Zimmern auch ein Gemeinschaftsraum. Die Zimmer sind nach modernem Standard eingerichtet, lassen aber auch ein wenig Platz für persönliche Wohnaccessoires. Sie verfügen über separate Sanitärbereiche, WLAN steht neben Telefon- und TV-Anschluss zur Verfügung, um nur einige Beispiele zu nennen.

Zur Einrichtung gehört ebenfalls eine Cafeteria, denn man wolle ein offenes Haus sein, betonte Geschäftsführer Schmidt am Rande einer Begehung, die anlässlich der Bauabnahme Ende Dezember stattfand. Mit Pflegegrad kostet ein Heimplatz in Tiefenort 1700 Euro. yv

    
    

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