» zur Übersicht Bad Salzungen
    
Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text   


Wartburgkreis: Konjunkturelle Sorgen wachsen

Herbstumfrage der IHK Erfurt: Die meisten Unternehmen wollen trotzdem an ihrem Mitarbeiterbestand festhalten

EISENACH/WARTBURGKREIS Internationale Krisen, Handelskoflikte, der drohende Brexit - das sind die Faktoren, die der Wirtschaft in Deutschland zunehmend Probleme bereiten.

Wartburgkreis: Konjunkturelle Sorgen wachsen  

EISENACH/WARTBURGKREIS Internationale Krisen, Handelskoflikte, der drohende Brexit - das sind die Faktoren, die der Wirtschaft in Deutschland zunehmend Probleme bereiten. Auch die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung wird von den Unternehmen zunehmend als Bremse für die Konjunktur bewertet. Dieses Umfeld macht auch vorm Wartburgkreis nicht Halt. Die IHK Erfurt legte hierzu unlängst die Ergebnisse ihrer Herbstumfrage vor.

Demnach hat sich die konjunkturelle Entwicklung im Wartburgkreis in diesem Herbst deutlich verschlechtert. Der Konjunkturklimaindex erreicht laut Industrie- und Handelskammer nur noch 85 von 200 möglichen Prozentpunkten und liege damit klar unter dem langjährigen Durchschnitt von 105 Prozent. Sowohl die Beurteilung der aktuellen Situation als auch die Erwartungen und Pläne für die nächsten Monate fallen negativer aus als noch im Frühjahr 2019, so die Kammer.

Im Wartburgkreis plant laut Umfrage branchenübergreifend die Mehrzahl (60 Prozent) der Unternehmer den aktuellen Mitarbeiterbestand beizubehalten. Neben einzelnen Neueinstellungen stehe inzwischen aber auch vermehrt die Reduzierung der Mitarbeiterzahl auf der Tagesordnung, warnt die IHK aber auch. Der Beschäftigungssaldo sinke daher und liege nun mit -24 klar unter dem Niveau des langjährigen Durchschnitts.

Auch das Investitionsklima habe sich im Wartburgkreis sich branchenübergreifend wieder deutlich eingetrübt. Der Saldo erreiche nun einen Wert von -28 und bewegt sich damit unter dem Niveau des langjährigen Durchschnitts von -22. Hauptmotive der Investitionen seien die Deckung des Ersatzbedarfs und Rationalisierungen.

Ganz ähnlich wie im Kreisgebiet sieht es in der kreisfreien Stadt Eisenach aus. Auch hier hat die konjunkturelle Entwicklung "deutlich an Schwung eingebüßt", Mit 97 von 200 möglichen Prozentpunkten liegt der Konjunkturklimaindex aber derzeit nur leicht unter dem langjährigen Durchschnitt von 102 Prozent. Sowohl die aktuelle Situation als auch die Erwartungen und Pläne für die kommenden Monate fallen im Vergleich zum Frühjahr 2019 wesentlich pessimistischer aus.

In Eisenach plant nach Informationen der Kammer branchenübergreifend die Mehrzahl (79 Prozent) der Unternehmer den aktuellen Mitarbeiterbestand beizubehalten. Die Einstellungsdynamik lässt etwas nach. So ist der Beschäftigungssaldo von -5 im Frühjahr 2019 auf aktuell -7 gesunken. Der langjährige Durchschnitt beläuft sich auf -17.

Das Investitionsklima bewegt sich branchenübergreifend weiterhin auf einem hohen Niveau. Gegenwärtig erreicht der Saldo einen Wert von -3 und liegt damit weiterhin über dem Wert des langjährigen Durchschnitts. Hauptmotive der Investitionen sind die Deckung des Ersatzbedarfs und Rationalisierungen.

An der Konjunkturumfrage hatten sich nach Angaben der Industrie- und Handelskammer rund 150 Unternehmen in der Wartburgregion beteiligt. red

    
    

Diesen Artikel

    
    
    
    

Online-Anzeigenannahme 

Möchten Sie eine Anzeige aufgeben? Hier können Sie bequem Ihre Anzeige verfassen. »mehr
    
    

Mediadaten 

Die gesamte Preisliste mit Preisen für Kombi-/ Einzelausgaben, technischen Angaben und vielen weiteren Informationen wie Verbreitungsgebiet und Erscheinungsweise finden Sie hier. »mehr