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Landkreis wappnet sich gegen das Virus

BAD SALZUNGEN "Wir wollen alles versuchen, damit sich das Virus nicht so schnell ausbreitet. Wenn wir das schaffen, sind wir ein ganzes Stück Gewinner." Kreisbeigeordneter Udo Schilling, Amtsärztin Dr.

Während des Pressegesprächs: Dr. Helena Maier, Udo Schilling, Pressesprecherin Sandra Blume und Martin Becker (v. l.). Foto: Göring  

BAD SALZUNGEN "Wir wollen alles versuchen, damit sich das Virus nicht so schnell ausbreitet. Wenn wir das schaffen, sind wir ein ganzes Stück Gewinner." Kreisbeigeordneter Udo Schilling, Amtsärztin Dr. Helena Maier und Martin Becker, Leiter der Stabsstelle Recht, appellierten Anfang der Woche bei einem Pressegespräch an die Bürger, Vernunft walten zu lassen und sich der Risiken bewusst zu werden.

Das neuartige Coronavirus ist im Landkreis und in Eisenach angekommen. Noch ist die Zahl der nachgewiesenen Fälle und der Bürger, die sich in Quarantäne befinden, vergleichsweise niedrig. Diese werde aber steigen, da ist man sich in der Kreisverwaltung einig. "Entscheidend ist der persönliche Kontakt", so Schilling und mahnt, diesen auf ein Mindestmaß herunterzufahren.

Das Gesundheitsamt hat inzwischen laut Amtsärztin eine 24-Stunden-Rufbereitschaft eingerichtet - jeweils mit einer Fachkraft für Hygiene und einem Arzt.

Wer sich krank fühlt, soll zuerst mit dem Hausarzt Kontakt aufnehmen, der zunächst abklärt, ob es sich um eine Corona-Infektion laut Falldefinition handeln könnte oder etwas anderes dahintersteckt, so Dr. Helena Maier. Der Hausarzt veranlasse die weiteren Schritte. Ist der Hausarzt nicht erreichbar, dann wendet man sich den Dienst der Kassenärztlichen Vereinigung (Tel. 116 117). Das Gesundheitsamt berate nur und stelle auch keine Unbedenklichkeitsbescheinigungen aus, erklärte die Medizinerin.

Die Krankenhäuser in Bad Salzungen und Eisenach sind auf die Aufnahme von Corona-Patienten vorbereitet. Bei Bedarf könnten weitere Ressourcen, in Rehakliniken etwa, erschlossen werden, ergänzte die Amtsärztin.

Der Landkreis hat eine Hotline eingerichtet, an die sich die Bürger wenden können. Sie ist an Wochentagen von 8 bis 18 Uhr unter der Rufnummer (0 36 95) 61 61 61 erreichbar.

Im Wartburgkreis umgesetzt wird seit Donnerstag ein thüringenweit einheitlicher Erlass zur Corona-Situation. Die Lage sei ständig in Bewegung, so Martin Becker.

Das Landratsamt selbst schützt seine Mitarbeiter, indem persönliche Vorsprachen nur nach terminlicher Vereinbarung möglich sind.

Wichtig zu wissen zum Beispiel für diejenigen, die ein Auto zulassen wollen.

Der Busbetrieb folgt seit dieser Woche dem Ferienfahrplan. Die Fahrzeuge sind nur noch über die hintere Tür zu betreten. Bezahlen muss man vorerst nichts - um den Kontakt zum Fahrer zu vermeiden. yv

    
    

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