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Glasfaseranschlüsse sollen die Stadt zukunftsfest machen

BAD SALZUNGEN Die Kernstadt Bad Salzungen und der Ortsteil Langenfeld sowie das neue Gewerbegebiet "Langes Maß" sollen in Bälde mit Glasfaseranschlüssen, die Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit pro Sekunde ermöglichen, ausgestattet

Die farbigen Bereiche werden mit Glasfaseranschlüssen versorgt. Foto: Göring  

BAD SALZUNGEN  Die Telekom will ab dem zeitigen Frühjahr 2021 mit dem Netzausbau beginnen und rund 8800 Haushalte anschließen. Nach Hildburghausen ist die Kurstadt damit die zweite Kommune in Thüringen, die nach Angaben des Telekommunikationsunternehmens so umfassend ausgebaut wird. Finanziert wird dies allein durch die Telekom selbst. Die Stadt unterstützt das Vorhaben. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde dieser Tage zwischen Kommune und Unternehmen unterzeichnet.

60 neue Glasfaserverteiler und 142 Kilometer Glasfaserkabel werden gebaut bzw. verlegt. "Das wird die Stadt Bad Salzungen einen deutlichen Schritt voran bringen in Richtung Zukunft", erklärte Bürgermeister Klaus Bohl. Privathaushalte und Firmen verlangten nach schnelleren Datenleitungen. Der Zeitplan, den sich die Telekom vorgenommen habe, sei "knallhart". Als Stadt wolle man hierfür die Voraussetzungen schaffen - etwa durch die zügige Bearbeitung von Antragsverfahren oder verkehrsrechtliche Anordnungen.

Von einer "sportlichen" und "anspruchsvollen Maßnahme" sprach auch Thomas Ullrich vom Bereich Ausbaukoordination Breitband in Thüringen der Telekom. Bis Ende dieses Jahres sollen die Planungen abgeschlossen sein. Die Telekom bereitet die Bürger schon mal auf umfangreiche Bautätigkeiten im Stadtgebiet vor. Aber die Einschränkungen sollen so kurz wie möglich gehalten werden. Ullrich: "Wir werden ganz anders bauen als in den 1990er-Jahren und mit alternativen Tiefbautechnologie arbeiten."

Bad Salzungen sei bisher ein guter Partner gewesen, weswegen man sich hier für diesen umfänglichen Glasfaserausbau entschieden habe, so Rainer Frank, Leiter Telekom-Infrastrukturvertrieb Ost. Gerade in Corona-Zeiten hätten die Menschen gemerkt, wie wichtig die sichere und schnelle Datenübertragung sei.

"Ziel ist es, dass mindestens 1140 Anschlüsse im Ausbaugebiet beauftragt werden, um mit den Bauarbeite im Frühjahr zu starten", so die Telekom in einer Pressemitteilung. Hauseigentümer können sich schon jetzt registrieren lassen. Dann entfällt laut Telekom die einmalige Anschlussgebühr. Mieter müssen sich mit dem Hauseigentümer einigen.

Weitere Infos gibt es unter www.telekom.de.

yv

    
    

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Wochenspiegel Thüringen-Ausgaben vom 17.10.2020

    
    
    
    

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