» zur Übersicht Coburg
    
Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text   


Lügen haben lange Nasen

"Pinocchio", die Familienoper ab 8 Jahren im Landestheater

COBURG Am Samstag, 10. März um 16 Uhr feiert Pierangelo Valtinonis Oper "Pinocchio" nach Carlo Collodis Buch "Die Abenteuer von Pinocchio" Premiere im Großen Haus des Landestheaters Coburg.

Das Plakatmotiv für die Familienoper: Foto: Sebastian Buff  

COBURG Am Samstag, 10. März um 16 Uhr feiert Pierangelo Valtinonis Oper "Pinocchio" nach Carlo Collodis Buch "Die Abenteuer von Pinocchio" Premiere im Großen Haus des Landestheaters Coburg. Jeder kennt die Geschichte von Pinocchio, der Holzpuppe, die lebendig wird und viele Abendteuer erlebt und denkt wahrscheinlich sofort an die beim Lügen wachsende Nase, der man alle Unwahrheiten ansehen kann.

"Pinocchio" erzählt eine Geschichte über die Grundwerte des Lebens, die unser Mensch-Sein ausmachen und niemals an Aktualität verlieren. Kaum hat Geppetto Pinocchio aus einem Stück Holz geschnitzt, wird dieser lebendig und läuft von zu Hause weg. Er schwänzt die Schule und geht stattdessen ins Puppentheater, dessen Direktor ihn losschickt, Geschichten zu sammeln.

Dabei gerät Pinocchio von einem Schlamassel in den nächsten: Er erlebt Gefahren und seine Rettung daraus, reist ins Schlaraffenland und spürt, was Einsamkeit bedeutet, und landet im Bauch eines riesigen Haies, wo er auf Geppetto trifft. Wer weiß, was am Ende aus Pinocchio geworden wäre, hätte er nicht auch liebevolle Freunde gefunden, die mit vereinten Kräften versuchen, ihn auf den rechten Weg zu bringen.

Der Komponist Pierangelo Valtinoni hat sich für seinen "Pinocchio" die Kapitel aus Collodis Buch ausgewählt, die ihm am besten gefallen haben. Um eine Oper zu schaffen, die gleichermaßen Kinder und Erwachsene anspricht, thematisiert er Begriffe wie den Traum, die Freiheit oder das Verhältnis zwischen den Generationen.

Das Besondere an seiner Oper ist, dass zahlreiche Rollen von Kindern übernommen werden: Ein großer Auftritt für die Kindersolisten und den Kinderchor des Landestheaters, einstudiert von Chorleiterin Daniela Pfaff-Lapins, die so an der Seite Pinocchios zu den Hauptakteuren des Stücks werden können.

Die Musik der Oper in der Fassung aus dem Jahr 2006, die in deutscher Sprache auf die Bühne gebracht wird, lässt sich als sehr filmisch beschreiben.

Der Komponist verzichtet auf experimentelle, zeitgenössische Musik.

Regisseur Erik Petersen und Bühnen- und Kostümbildnerin Anja Lichtenegger nutzen in ihrer Inszenierung des Werks den Zauber der Bühne und die fantastische Ebene des Stücks. Das Thema Holz, aus dem Pinocchio entsteht, wird über ein "Jenga"-Spiel ins Bühnenbild integriert, dessen Steine auch dazu dienen werden, Räume zu schaffen und die Fantasie anzuregen.

Weitere Vorstellungen

Mittwoch, 14.3., 19.30 Uhr

Mittwoch, 21.3., 18 Uhr

Dienstag, 27.3,, 19.30 Uhr

Freitag, 6.4., 19.30 Uhr

Freitag, 13.4., 19.30 Uhr

Donnerstag, 26.4., 19.30 Uhr

Donnerstag, 3.5., 18 Uhr

Sonntag, 6.5., 15 Uhr

Samstag, 19.5., 16 Uhr

Karten

Theaterkasse Di bis Fr 10 bis 17 Uhr, Sa 10 bis 12 Uhr, AWO - Mehr Generationen Haus, Neue Presse, Coburger Tageblatt, Schuhhaus Appis Bad Rodach, Buchhandlung Stache.

    
    

Diesen Artikel

    
    

aktuelle Verlagsbeilagen

Berufbildungsmagazin Herbst 2017
    
    

Online-Anzeigenannahme 

Möchten Sie eine Anzeige aufgeben? Hier können Sie bequem Ihre Anzeige verfassen. »mehr
    
    

Mediadaten 

Die gesamte Preisliste mit Preisen für Kombi-/ Einzelausgaben, technischen Angaben und vielen weiteren Informationen wie Verbreitungsgebiet und Erscheinungsweise finden Sie hier. »mehr