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REGIOMED begrüßt seine neuen Mitarbeiter

Gesundheitsverbund übernimmt Rettungswachen in Hildburghausen, Eisfeld und Schalkau

HILDBURGHAUSEN Der REGIOMED-Rettungsdienst freut sich, ab dem 1. Dezember, über 40 neue Mitarbeiter in seinen Reihen begrüßen zu dürfen.

Andreas Flemming (links) vom REGIOMED Verbund begrüßte am Freitag zusammen mit Frau Hellmich, Generalbevollmächtigte des DRK Hildburghausen die beiden Betriebsratsmitglieder der ehemaligen DRK Rettungswachen Herrn Rossbach (2. von rechts) und Herrn Hanf (ganz rechts) stellvertretend für alle neuen Mitarbeiter. Foto: Regiomed  

HILDBURGHAUSEN Der REGIOMED-Rettungsdienst freut sich, ab dem 1. Dezember, über 40 neue Mitarbeiter in seinen Reihen begrüßen zu dürfen. Nachdem der DRK-Rettungsdienst Hildburghausen im September Insolvenz anmelden musste, konnte nun eine Lösung für das Fortbestehen der betroffenen Rettungswachen gefunden werden. Die Standorte Hildburghausen, Eisfeld und Schalkau stehen ab dem 1. Dezember unter der Verantwortung des oberfränkisch-südthüringischen Gesundheitsverbunds REGIOMED, der bereits die Rettungswachen in Sonneberg und Neuhaus am Rennweg sowie den Notarztstützpunkt in Steinach betreibt. Be-sonders erfreulich ist die Nachricht, dass alle Mitarbeiter übernommen werden konnten.

Über 360.000 Kilometer legt der Rettungsdienst der REGIOMED-KLINIKEN GmbH momentan pro Jahr zurück. Diese Zahl dürfte sich ab sofort noch deutlich steigern: Mit der Übernahme der Rettungswachen in Hildburghausen, Eisfeld und Schalkau erweitert sich das Einsatzgebiet des Rettungsdienstes um den Landkreis Hildburghausen und damit um etwa die doppelte Zahl an potenziell zu versorgenden Einwohnern und zu fahrenden Kilometern. Entsprechend erhält auch die Fahrzeugflotte des REGIOMED-Rettungsdienstes Zuwachs: Zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, drei Rettungstransportwägen und zwei Krankentransportwägen werden in Zukunft zusätzlich zur Verfügung stehen.

Stichtag für die Übernahme ist der 1. Dezember. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Kleidung der Mitarbeiter und alle Fahrzeuge ab diesem Tag das Logo der REGIOMED-KLINIKEN tragen werden. "An erster Stelle steht die Bevölkerung: Unser oberstes Ziel ist es, die Versorgung der Menschen im Landkreis Hildburghausen ohne Unterbrechung weiterhin sicherstellen zu können", so die Verantwortlichen bei REGIOMED. "Erst wenn das ohne Probleme gewährleistet kann, werden wir uns den nächsten Schritten widmen."

Der zweite wichtige Punkt auf der Prioritätenliste sind die Mitarbeiter: Durch die Übernahme der drei Rettungswachen ist es REGIOMED gelungen, über 40 Arbeitsplätze in der Region zu sichern. "Da-mit zeigen wir, dass wir nicht nur ein verlässlicher Partner gegenüber unseren Auftraggebern, sondern auch ein verlässlicher Arbeitgeber sind", so Andreas Flemming, Leiter des Rettungsdienstes bei REGIOMED. "Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang unserem Betriebsrat, durch dessen Bemühungen es gelungen ist, gleiche Vertragsverhältnisse für alle neuen sowie bestehen-den Mitarbeiter des Rettungsdienstes zu schaffen." REGIOMED setzt sich zudem dafür ein, die neuen Standorte für die Zukunft als Lehrrettungswachen zu etablieren.

Dass der REGIOMED-Verbund nun den Zuschlag für die drei Rettungswachen erhielt, zeugt von der guten Arbeit, die der Rettungsdienst im Landkreis Sonneberg leistet. Auch hier ist der Rettungsdienstzweckverband Südthüringen als Träger verantwortlich für die Vergabe des Versorgungsauftrages an die jeweiligen Leistungserbringer. Seit vielen Jahren betreibt der REGIOMED-Verbund bereits die Rettungswachen in Sonneberg und Neuhaus mit 54 Vollzeitkräften und trägt durch die Konzeption der beiden Standorte als Lehrrettungswachen auch zur Ausbildung junger Notfallsanitäter bei. Um die Rettungsdienstleistungen im Landkreis Sonneberg weiter zu verbessern und auszubauen, wurde Mitte des Jahres zudem mit den Arbeiten an den Neubauten der beiden Rettungswachen begonnen. Derartige Pläne sollen langfristig auch an den drei neuen Rettungswa-chen im Landkreis Hildburghausen verfolgt werden.

Auch die Belegschaft der Rettungswachen sowie der vorläufige Insolvenzverwalter haben entscheidend am Erfolg der Gespräche mitgewirkt. Durch die reibungslose Fortführung des Rettungsdienstes seit Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung am 6. September 2018 haben sie zum Sanierungserfolg beigetragen. Regiomed

    
    

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