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Arbeitslosenquote in Südthüringen weiter knapp unter 4 Prozent

Stabiler Arbeitsmarkt / Kaum saisonaler Anstieg zu verzeichnen

SUHL Von einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit in Südwestthüringen zum Jahresende ist derzeit nicht viel zu spüren.

SUHL Von einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit in Südwestthüringen zum Jahresende ist derzeit nicht viel zu spüren. "Mit 9339 Arbeitslosen verzeichnen wir aktuell im Agenturbezirk Suhl eine Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent", bestätigt Eckhard Lochner, der Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Suhl, eine stabile Lage auf dem Arbeitsmarkt. Damit liegt die Agentur für Arbeit Suhl immerhin mit 479 Personen bzw. 4,9 % unter dem Vorjahreswert von 9818. Die positive Entwicklung zieht sich fast durch alle erfassten Personenkreise. Im Vergleich zum Vormonat November 2018 ist die Arbeitslosigkeit lediglich um 257 Personen bzw. 2,8 % angestiegen. "Hintergrund hierfür sehe ich den bislang recht milden Dezember und die stabile Auftragslage für Industrie und Handwerk in der Region", so Lochner, "dennoch lassen sich die Auswirkungen der Wintersaison nicht völlig ausblenden".

Die Zunahme der Arbeitslosen zum Vormonat November basierte ausschließlich auf einem Anstieg arbeitsloser Männer. Deren Zahl wuchs um 295 (+6 %) auf 5233, die der betroffenen Frauen sank dagegen geringfügig um 38 (-0,9 %) auf 4106. "Im Wesentlichen handelt es sich um Betroffene, die überwiegend aus den witterungsabhängigen Gewerken, der Zulieferwirtschaft für Bau oder Befristung kommen", kommentiert Lochner, "die Dienstleistung und der Handel sind davon bislang weitestgehend unberührt".

Die Marktbewegungen sind saisontypisch, aber schwach: Der Zugang Arbeitsloser stieg geringfügig im Vergleich zum Vorjahresmonat um 33 (1,1 %) auf 2992. Der Abgang Arbeitsloser reduzierte sich dagegen mit 74 Personen (-2,6 %) auf 2721.

"Bei einer weiter anhaltend milden Witterungslage rechne ich auch im Januar 2019 mit einem weniger starken Anstieg der Arbeitslosigkeit im Vergleich zu den Vorjahren", so der Geschäftsführer.

Die Unterbeschäftigungsquote, welche die Arbeitslosigkeit und die Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt umfasst, betrug im Dezember 5,5 % und lag um stattliche 0,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

In den Geschäftsstellen Bad Salzungen und Schmalkalden wurde eine Arbeitslosenquote von 3,5 % registriert, in Schmalkalden waren es 4,0 % und in Eisenach 4,8 %.

Den niedrigsten Wert hatte die Geschäftsstelle Hildburghausen mit 3,1 % aufzuweisen. In der Stadt Suhl wurden eine Quote von 4,7 % verzeichnet.

(aa/red)

    
    

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