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Freies BayernWLAN für alle

Erste Hotspots im Landkreis Kronach in Steinwiesen installiert - die Zukunft beginnt jetzt

STEINWIESEN Digitale Chancengleichheit auch für den ländlichen Raum mit BayernWLAN. Das ist die Zukunft, die nun auch im Landkreis Kronach begonnen hat.

Am Rathaus wurde der erste Hotspot eingerichtet. Bürgermeister Gerhard Wunder (re) und Kämmerer Rainer Deuerling sind stolz darauf, die erste Kommune im Landkreis zu sein, die mit dem Hotspot in Betrieb geht. Die Jugendlichen Toni, Nils und Philipp freuen sich über das neue Angebot. Foto: Susanne Deuerling  

STEINWIESEN Digitale Chancengleichheit auch für den ländlichen Raum mit BayernWLAN. Das ist die Zukunft, die nun auch im Landkreis Kronach begonnen hat. Als erste Kommune gehen in Steinwiesen gleich zwei Hotspots sozusagen "auf Sendung".

Sie ermöglichen viele Vorteile für den Tourismus, die Jugend und für alle Bürger, die keine Mobilfunkflatrate haben. Kostenfrei, sicher, unbegrenzt und anonym im Internet surfen, das sind die Vorteile von BayernWLAN. Mit einer Reichweite des Hotspots beim Rathaus auf dem gesamten Rathausplatz bis zum Kriegerdenkmal wird in Zukunft der Mittelpunkt von Steinwiesen, das "Wohnzimmer" wie einmal Bürgermeister Gerhard Wunder sagte, neu belebt werden. Bereits jetzt haben die Jugendlichen Toni, Philipp und Nils den neuen Hotspot getestet und "für gut befunden". Mit den Superlativen "Geil", "Super" und "Koome lou" steht fest, dass die Einrichtung eine gute Sache ist.

Den zweiten Hotspot hat die Gemeinde Steinwiesen im Erlebnisbad eingerichtet, mit der Option, dass im Sommer auch im Freibad eine Nutzung möglich ist. Bürgermeister Gerhard Wunder ist stolz auf den digitalen Fortschritt, der im Ort wieder mal Einzug hält. Er verspricht sich eine höhere Attraktivität im touristischen Bereich und eine Akzeptanz bei den Jugendlichen. "Wir müssen uns für die Zukunft rüsten und die Angebote des Freistaates Bayern nutzen", sagte Wunder.

Was die Kosten anbetrifft, so unterstützt der Freistaat die Kommunen mit 5.000 Euro für zwei Standorte, also zwei Hotspots. Diese werden für die Ersteinrichtung, Montage und Installation verwendet. Die monatlichen laufenden Gebühren trägt die Kommune, diese belaufen sich auf einen geringen zweistelligen Betrag.

Durch den Betreiber wird die Störerhaftung übernommen, außerdem ist ein zentraler Jugendschutzfilter installiert. Auch die Wartung erfolgt über den Provider. Bayern wird das erste Bundesland mit einem eigenen WLAN-Netz. Bis zum Jahr 2020 werden an die 20.000 Hotspots im BayernWLAN kostenfrei zur Verfügung stehen. Die notwendige Koordination dieses Aufbaus und des anschließenden Betriebs übernimmt das BayernWLAN Zentrum Straubing als Dienststelle des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung.

Infos und einen Hotspotfinder gibt es im Internet unter www.ldbv.bayern.de/breitband/bayernwlan.html. (sd)

    
    

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