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Ludwigsstadt investiert weiter in Infrastruktur

In Lauenstein wurde die ausgebaute Straße "Im Winkel" offiziell für den Verkehr freigegeben. Die Beteiligten freuen sich über das gute Gelingen der Baumaßnahme.

Im Beisein von Vertretern der bauausführenden Firmen STW und RK, des Bayernwerks, Pfarrer Johann Beck, Mitgliedern des Stadtrates als auch Anliegern gab Bürgermeister Timo Ehrhardt die ausgebaute Straße "Im Winkel" offiziell für den Verkehr frei. Foto: H. Schülein  

In Lauenstein wurde die ausgebaute Straße "Im Winkel" offiziell für den Verkehr freigegeben. Die Beteiligten freuen sich über das gute Gelingen der Baumaßnahme.

LUDWIGSSTADT "Die Maßnahme ist sehr gut gelungen und sieht optisch sehr gut aus", freute sich Bürgermeister Timo Ehrhardt (SPD), der zur offiziellen Verkehrsfreigabe Vertreter der bauausführenden Firmen sowie des Bayernwerks ebenso begrüßen konnte wie Mitglieder des Stadtrates, Anlieger sowie Pfarrer Johann Beck.

Obwohl es sich nur einen relativ kleinen Straßenabschnitt handle, leiste man damit doch einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur.

Den Anliegern galt dann auch sein besonderer Dank - zum Einen für ihr Verständnis für die unvermeidbaren Unannehmlichkeiten bei der Baumaßnahme. Zum anderen würdigte er deren Bereitschaft, sich finanziell daran zu beteiligen - konkret mit rund 32.000 Euro des insgesamt 170.000 Euro teuren Ausbaus.

Die Gesamtmaßnahme setzt sich aus rund 50.000 Euro für den Straßenbau inklusive Beleuchtung sowie rund 120.000 Euro für den Wasserleitungsbau zusammen.

Rund 138.000 Euro verbleiben bei der Stadt. "Wir sind den Anliegern sehr dankbar, dass sie solche Beiträge hinnehmen", würdigte Ehrhardt. Insgesamt wurden die Bürger bei den Baumaßnahmen der letzten Jahre mit über 400.000 Euro beteiligt. Nur durch deren Bereitschaft habe man - so der Bürgermeister - eine solche Dynamik erreichen können.

Dies sei alles andere als selbstverständlich, da in anderen Gemeinden die anzuwendende - seiner Meinung nach - zutiefst "unfaire und unsoziale" Straßenausbaubeitragssatzung ein Investitionshemmnis darstelle.

Im August 2016 kam es in der Ortsstraße "Im Winkel" in Lauenstein innerhalb kürzester Zeit zu drei massiven Wasserrohrbrüchen.

Das Schadensbild ließ darauf schließen, dass die Rohrleitung insgesamt ihre Lebensdauer erreicht hatte.

Statt einer punktuellen Sanierung wurde deshalb kurzfristig im Herbst 2016 die Kompletterneuerung der Wasserleitung in dem Gebiet vom Stadtrat beschlossen. Noch vor Wintereinbruch konnte die Firma RK Rohrleitungsbau Kirchhasel GmbH einen Großteil der Wasserleitungserneuerung erledigen. Die Restarbeiten erfolgten im Frühjahr 2017. In Abstimmung mit den Versorgungsträgern und Anliegern wurde sodann die vollflächige Erneuerung der Straße vorangebracht. Das Bayernwerk führte im Zuge der Bauarbeiten die Erdverkabelung der Stromversorgung durch. Kabel DSL-Ludwigsstadt hat für alle Anwesen Leerrohre zur Anbindung an das Breitbandnetz mittels Glasfaser verlegt.

Zudem wurde die Straßenbeleuchtung erneuert und erweitert.

Der Straßenbau wurde von der Firma STW Straßen-, Tief- und Wasserbau GmbH Eliasbrunn im Zeitraum August bis November 2017 durchgeführt. Der Ausbaubereich erstreckt sich auf eine Ausbaulänge von 225 Metern. Insgesamt sind 16 Anlieger über Straßenausbaubeiträge an der Finanzierung der Maßnahme beteiligt. Nach Abschluss der Arbeiten hat nun das komplette Gebiet "Im Winkel" rund um die St. Nikolaus-Kirche eine deutliche Aufwertung erfahren.

"Wir hoffen, dass die Straße wieder für die nächsten Jahrzehnte hält", wünschte sich das Stadtoberhaupt.

Mit dem Ausbau habe man die Straße in einen zeitgemäßen Zustand gebracht.

Den bauausführenden Firmen dankte er für das gute Miteinander mit der Stadt sowie den Anliegern. Dieses Kompliment gaben RK-Geschäftsführer Lothar Schwarz sowie STW-Geschäftsführer Christian Künzel-Sommer gerne zurück. Trotz der sehr beengten Straßenverhältnisse und des Steilhangs habe man versucht, den Anliegern so gut wie möglich die Zufahrt zu ihren Grundstücken zu ermöglichen.

Die Entscheidung für die Kompletterneuerung der Wasserleitung beziehungsweise für den Vollausbau der Straße sei richtig gewesen.

Von allen Seiten sei gute Arbeit geleistet worden; das Ergebnis könne sich sehen lassen. Seitens der Stadt dankten sie dem Bürgermeister, dem geschäftsleitenden Beamten Frank Ziener, Wasserwart Helmut Schmidt sowie Bauhofleiter Claus Lindig. Kleinere noch anstehende Arbeiten werden - so Künzel-Sommer - von einem Subunternehmen seiner Firma noch erledigt.

"Die Kirche ist schon seit 200 Jahren Anlieger; nun erstrahlt alles im neuen Glanz", freute sich Pfarrer Johann Beck.

Den fleißigen Arbeitern sei es zu verdanken, dass nun alles schön eben sei. Symbolisch gesehen mögen sich die Gläubigen nicht nur am neuen Geländer festhalten, sondern auch an Gott, dessen Segen er spendete. Dem symbolischen Durchschneiden des Absperrbandes in der Farbe Ludwigsstadts Rot schloss sich traditionsgemäß ein gemeinsamer Umtrunk an.

(hs)

    
    

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