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"Großfeuer auf der Steinsburg"

GRABFELD Die "Gemeinde der Steinsburgfreunde" lud am Samstag, 3. November zu einem Arbeitseinsatz der etwas anderen Art ein.

Die Mitglieder der "Gemeinde der Steinsburgfreunde" bei ihrem Einsatz Anfang November. Fotos: privat   » zu den Bildern

GRABFELD Die "Gemeinde der Steinsburgfreunde" lud am Samstag, 3. November zu einem Arbeitseinsatz der etwas anderen Art ein. 16 Männer unterschiedlichen Alters fanden sich ein und verbrannten Buschwerk und Schnittholz in den Blockmeeren auf dem Kleinen Gleichberg.

Um die Gipfelregion, auf einem der Wahrzeichen des Grabfeldes in einigen Bereichen offen zu halten, traten die starken Männer zu diesem spektakulären Einsatz an.

Mit über neun Feuerstellen beseitigten die Mitglieder und Freunde der Steinsburgfreunde Schnittholz und Gebüsch welches im Frühjahr schon gefällt wurde. Die nicht immer handlichen und schweren Holzpolter mussten über die losen, bemoosten Basaltschotterflächen der Blockmeere transportiert werden, was den Beteiligten hohes Geschick, körperlichen Einsatz und große Ausdauer abverlangte. Mit einem gemeinschaftlichen Essen an der Seebershütte fand dann der Einsatz seinen Abschluss.

Die "Gemeinde der Steinsburgfreunde" kann auf eine beträchtliche Geschichte zurück weisen und wurde am 29. November 1925 vom Apotheker Carl Cade aus Römhild gegründet. Der damalige Direktor des Steinsburgmuseums Wilfried Büttner, initiierte die Wiedergründung der Gemeinde am 23. April 1995. 1998 übernahm aus seinen Händen der Direktor der Regelschule Horst Worliczek den Vereinsvorsitz. Menschen, die sich dem Schutz und der Erforschung des Gleichberggebietes mit seiner einzigartigen Flora und Fauna und natürlich den zahlreichen bedeutenden archäologischen Denkmalen mit der alles überragende Steinsburg verschrieben haben, sind hier Mitglied.

Der Verein lädt meist im Herbst zu solchen Einsätzen ein, wobei die Mitglieder und Freunde des Vereins das ganze Jahr über aktiv sind.

Wer in unserer Region speziell das Gleichberggebiet unterwegs ist findet und sieht so manche Stellen, welche von den Freunden gepflegt und instandgesetzt werden.

Die Mitglieder des Vereins kommen nicht nur aus der unmittelbaren Region des Kreises Hildburghausen, Bad Königshofen und Meinigen, nein sie kommen aus dem ganzen Bundesgebiet.

Wer einmal hier in der herrlichen Region des Grabfeldes Zeit verbracht hat, möchte zu dem Erhalt dieser schönen und geschichtsträchtigen Landschaft beitragen.

Trotz alledem suchen die Steinsburgfreunde neue Mitglieder und Sympathisanten, um die anstehen Aufgaben, welcher sich der Verein auf die Fahne geschrieben hat zu bewältigen. Bei Interesse einfach mal die Internetseite www.gemeinde-steinsburgfreunde.de besuchen. J. Schöppach/red

    
    

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