» zur Übersicht Meiningen
    
Schrift vergrößern Text    Schrift verkleinern Text   


Jetzt geht‘s in die Weihnachtspause

MEININGEN Zum letzten Mal in diesem Jahr stellt die Tierauffangstation an dieser Stelle Vermittlungstiere vor. Weiter geht es erst im neuen Jahr. Und das hat seinen Grund.

Lore.   » zu den Bildern

MEININGEN Zum letzten Mal in diesem Jahr stellt die Tierauffangstation an dieser Stelle Vermittlungstiere vor. Weiter geht es erst im neuen Jahr. Und das hat seinen Grund. Gemäß der Richtlinie des Deutschen Tierschutzbundes wird in der Zeit vom 21. Dezember 2018 bis 2. Januar 2019 eine Tiervermittlungspause eingelegt. Denn Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum! Auch mit Hilfe des WochenSpiegels hat die Tierauffangstation in den letzten Monaten sehr vielen Tieren, vor allem Katzen, zu einem tierlieben familiären Zuhause verhelfen können. Trotzdem werden die Hunde- und Katzenhäuser nicht leerer, kommen jede Woche neue Fund- oder Einweisungstiere hinzu. Trotzdem wird es über die Feiertage eine Vermittlungspause geben. Warum? Jedes Jahr kommen Menschen auf ihrer Suche nach Weihnachtsgeschenken auf die unvernünftige Idee, dass ein Tier das Passende für einen lieben Angehörigen sein könnte. Oftmals trifft man damit bei einem Beschenkten aber durchaus nichts ins Schwarze. Derjenige fühlt sich überfordert und überrumpelt. Oder ein verschenktes Tier kann trotz bester Absicht das Herz eines beschenkten Kindes gar nicht erobern, weil die Chemie nicht stimmt, das Kind Angst hat oder auch das Tier. Das Ergebnis: Schon kurz nach Weihnachten füllen sich die Tierheime mit solchen verschmähten "Geschenken". Tiere, die oftmals schon eine leidvolle Geschichte hinter sich haben, erleben erneut das Schicksal, zurückgewiesen, ausgesetzt oder abgegeben zu werden. Das wollen die im Deutschen Tierschutzbund organisierten Vereine verhindern und halten sich deshalb an einen weihnachtlichen Vermittlungsstopp. Allerdings vermittelt die Meininger Tierauffangstation ihre Schützlinge ohnehin erst, wenn eine Vorkontrolle erfolgt ist. Insofern hat diese Pause eher etwas symbolisches. Interessenten bleibt es unbenommen, auch in dieser Zeit an den Öffnungstagen (Dienstag und Freitag 14 bis 17 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr - nicht an Sonn- und Feiertagen) die Tierauffangstation zu besuchen, die Tiere kennenzulernen, bei deren Betreuung zu helfen und vielleicht auch einen Vierbeiner, den sie besonders ins Herz schließen, reservieren zu lassen. Zu den aktuellen Bewohnern der Tierauffangstation gehören:

Nepomuk

Bilderbuchkater Nepomuk kam vor wenigen Tagen in die Tierauffangstation. Der Katzenjunge stammt aus Unterweid, wo er gefunden wurde. Er ist ungechipt und unkastriert. Sein Alter wird auf ein knappes halbes Jahr geschätzt. Nepomuk ist eine Mieze zum Liebhaben: kuschelig, zugänglich, anhänglich, lieb - einfach bezaubernd. Wer den Schmusebär kennenlernen möchte, darf sich gern in der Tierauffangstation melden!

Seppl

In Dillstädt wurde Zappelphillip Seppl gefunden. Das schwarze Katerchen mit dem weißen Brustfleck hält nicht still, auch nicht fürs Foto. Das Samtpfötchen braucht dringend wieder ein Zuhause. Sein Frauchen war verstorben, worauf sich der nun heimatlose Seppl noch ein Weilchen bei der Nachbarschaft durchfuttern konnte. Jetzt soll der herrenlose Seppl eine neue Chance auf ein richtiges Zuhause bekommen. Wer mag Seppls Herz und Vertrauen erobern?

Peter

Noch ein schwarzes Katerchen mit imposanten hellgrünen Augen: Peter. Er wird auf drei bis vier Jahre geschätzt. Er wurde am 1. Dezember am Kloster/Bahnhof Rohr angefahren und zur Behandlung direkt in die Tierarztpraxis gebracht. Das gebrochene Bein wurde mittlerweile operiert. Inzwischen ist das Katerchen Herbergsgast in der Tierauffangstation. Peters Besitzer haben sich bisher nicht gemeldet. Wer weiß, wo der schmucke Bursche hingehört? Wenn sich Herrchen oder Frauchen nicht melden, wird auch Peter an andere tierliebe Menschen vermittelt.

Luna und Tiger

Aus einer Meininger Kleingartenanlage stammt das graugetigert-weiße Katzenfräulein Luna. Sie bekam zunächst den Namen Mini-Mama, weil sie noch so klein war, als sie im Frühjahr Mama wurde. Die scheue Katze kam in eine Pflegestelle des Tierschutzvereins. Dort wurde sie aufgepäppelt wie auch ihre drei Jungen, die dadurch gezähmt und vermittelt werden konnten. Eines ihrer Kinder ist noch bei ihr - Tiger, der ihr in der Fellzeichnung recht ähnlich ist. Jetzt sind die beiden in die Tierauffangstation umgezogen. Luna war mal eine Gartenstreunerin. Sie hat ihre Scheu auch noch nicht ganz abgelegt, aber sie ist nun an Menschen gewöhnt und kann jetzt - am besten als Freigängerin - gut in einem Menschenhaushalt leben. Vielleicht darf ihr Söhnchen mit ihr in ein tierliebes Zuhause umziehen? Natürlich dürfen beide auch einzeln ausziehen.

Lore

Glückskätzchen Lore ist eine auffällige Erscheinung. Die dreifarbige junge Katze, sie dürfte etwa ein Jahr alt sein, kam kurz vor Weihnachten aus Schwarza in die Tierauffangstation. Das Fundkätzchen ist zutraulich und verschmust, hat keinen Chip und kein Tattoo, sodass sie leider niemandem zugeordnet werden kann. Vielleicht wird Lore ja irgendwo vermisst und erkennt sie jemand? Wenn sich die Besitzer nicht melden, wird die hübsche, menschenfreundliche Katze auch an andere tierliebe Leute abgegeben. (any)

    
    

Diesen Artikel

    
    
    
    

Online-Anzeigenannahme 

Möchten Sie eine Anzeige aufgeben? Hier können Sie bequem Ihre Anzeige verfassen. »mehr
    
    

Mediadaten 

Die gesamte Preisliste mit Preisen für Kombi-/ Einzelausgaben, technischen Angaben und vielen weiteren Informationen wie Verbreitungsgebiet und Erscheinungsweise finden Sie hier. »mehr