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Auf Biber Spurensuche mit dem Nabu

Exkursion, Samstag, 7. März , 10 Uhr, Ortsausgang Zum Stausee in Römhild, OT Roth

RÖMHILD Über 400 Jahre war der Biber aus Thüringen verschwunden. Ortsnamen wie Bibra im Grabfeld, Bibra bei Kahla, Bad Bibra, Bobeck, Bebra und Biberbach belegen: der kräftige Nager war einst bei uns heimisch.

Der Biber ist wieder dauerhaft zurück in Thüringen und breitet sich langsam aber stetig aus. Foto: NABU/Karkow  

RÖMHILD Über 400 Jahre war der Biber aus Thüringen verschwunden. Ortsnamen wie Bibra im Grabfeld, Bibra bei Kahla, Bad Bibra, Bobeck, Bebra und Biberbach belegen: der kräftige Nager war einst bei uns heimisch. Zum Verhängnis wurde ihm die rücksichtslose Bejagung im gesamten Verbreitungsgebiet der Nordhalbkugel. Mitte des 19. Jahrhunderts war er in Deutschland fast ausgestorben. Seit 2007 ist der Biber wieder dauerhaft zurück in Thüringen und breitet sich langsam aber stetig aus.

Heute wird er zwar nicht mehr bejagt, hat aber mit anderen Problemen zu kämpfen: Flüsse und Gewässer wurden schiffbar gemacht, eingedeicht und begradigt. Die Auen wurden erschlossen und bebaut und werden zum Teil intensiv bewirtschaftet. Der NABU Thüringen erarbeitete daher Maßnahmen zur Verbesserung des Lebensraumes und zur Minimierung von Gefährdungen. Gewässeranliegern und -bewirtschaftern, Jägern, Anglern sowie Land- und Forstwirten werden bewährte Möglichkeiten aufgezeigt, mit dem Biber konfliktfrei zu leben und zu wirtschaften.

In Thüringen sind bisher hauptsächlich die Gewässersysteme der Saale und der Werra besiedelt. Weiterhin gibt es Einwanderungstendenzen in kleinere Gewässer in Südthüringen. Aber auch an Ilm und Unstrut sowie an Nebengewässern von Saale und Werra etablieren sich nach und nach Biber.

Der NABU Henneberger Land geht mit allen, die Lust auf Suche nach Biberspuren haben, auf Wanderschaft an den Stausee Roth.

Treff: Samstag, 7. März, 10 Uhr am Ortsausgang Zum Stausee in 98630 Römhild, OT Roth.

Bei der Exkursion wird eine kurze Strecke zurückgelegt und ausgiebig nach Biberspuren gesichtet. Marcus Orlamünder, Projektkoordinator "Bibermanagement in Thüringen", wird die Lebensweise der Biber vorstellen, anschaulich zeigen, wie er seine Nahrung aufnimmt und ob seine gebauten Dämme wirklich für die Natur schädlich sind. Diese Veranstaltung ist auch sehr gut für Kinder ab 6 Jahre geeignet. Bitte auf geeignete Kleidung achten, da der Gang über Wiesen und Felder führt.

Für die Naturschutzarbeit zugunsten des Bibers bitten wir um eine Spende. nabu/red

    
    

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Wochenspiegel Thüringen-Ausgaben vom 08.08.2020

    
    
    
    

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