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Haus in der Hoffnung 36 ist nicht mehr zu retten

Ersatzneubau soll kurzfristig entstehen / Gleiche Kubatur für Wohn- und Geschäftshaus angedacht

SCHMALKALDEN Der Brand war verheerender als zunächst angenommen.

Das Haus Hoffnung 36 brannte am 23. September 2017 aus. Foto: Erik Hande  

SCHMALKALDEN Der Brand war verheerender als zunächst angenommen. Hielt sich erst noch die Hoffnung, dass das Haus in der Hoffnung 36 nach dem Feuer im Obergeschoss und Dachstuhl wieder hergerichtet und aufgebaut werden kann, so ist diese nun zerstoben. In einer gemeinsamen Erklärung verkündeten Bürgermeister Thomas Kaminiski und Stefan Barwinek, Geschäftsführer der Wohnungsbau GmbH der Stadt Schmalkalden, das Ergebnis der Einschätzung von Gutachtern der Versicherung und des städtischen Sanierungsbüros.

Demnach erlitt das Gebäude einen erheblichen Brandschaden. Das Ausmaß der Schäden ist so groß, dass ein Abriss unumgänglich ist. Dieser soll noch im ersten Quartal 2018 erfolgen, kündigten die Vertreter von Stadt und Wohnungsunternehmen an. Dem habe der Aufsichtsrat der Wohnungsbau GmbH inzwischen zugestimmt. Auch dem zügigen Errichten eines Ersatz-Neubaus gab das Gremium bereits sein grundsätzliches Einverständnis.

Der Neubau werde in Bauform und Kubatur der derzeit vorzufindenden Bebauung entsprechen. Das neue Gebäude soll so schnell wie möglich entstehen. "Wir sind da unter Zeitdruck", bestätigte der für Wohnungsverwaltung und Technik zuständige Bereichsleiter Uwe Eberlein seitens der Wohnungsbau GmbH. Denn die Wohnungen im angrenzenden Luther-Loft, welche bis Mitte 2018 fertig gestellt werden sollen, stehen in der zweiten Jahreshälfte zum Erstbezug an. Dem sei ein langwieriges Baugeschehen vor dem neuen Zuhause komplett abträglich, zumal die Zufahrt in die Tiefgaragen des Luther-Lofts über die Hoffnung 36 erfolgt.

Das Haus hatte die Wohnungsbau GmbH erst erworben, um das Quartier Luther-Loft komplex erschließen zu können. Durch das vermutlich fahrlässig verursachte Feuer wurde das Gebäude komplett zerstört.

Einzige Hoffnung ist noch, dass eventuell der Saal im hinteren Teil des abgebrannten Gebäudes erhalten werden kann. Um das zu entscheiden, müsse die Wohnungsbau GmbH aber erst die Planungsentwürfe des Architekten und seine Vorschläge abwarten. Fest steht bislang lediglich, dass das neue Gebäude als Wohn- und Geschäftshaus errichtet werden soll.

Dabei wird das städtische Unternehmen auch in die eigene Tasche greifen müssen, denn die Versicherungssumme reiche nicht aus, um Abriss und Neubau komplett zu bezahlen, so Bereichsleiter Uwe Eberlein.

Auf jeden Fall stünde jetzt vor dem kommunalen Unternehmen jede Menge Arbeit, um diese Aufgabe so schnell wie möglich abzuarbeiten.

Genaue Aussagen zu dem neuen Gebäude ließen sich jetzt freilich noch nicht tätigen. Wichtig sei, so Bürgermeister Thomas Kaminski, dass eine grundsätzliche Entscheidung getroffen wurde, damit das gesamte Quartier in der Hoffnung so schnell wie möglich wieder revitalisert werde. Bei dem Brand am 23. September 2017 sei das Schadensausmaß dank dem entschlossenen und schnellen Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr nicht noch größer geworden.

Erik Hande

    
    

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