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Musik verbindet nicht nur Jugend über Grenzen hinweg

MUZIK-Projekt war ein toller, hörenswerter Erfolg / Städtepartnerschaft weiter gestalten

SCHMALKALDEN "Das war eine unheimlich spannende Zeit", zeigte sich Bürgermeister Thomas Kaminski begeistert.

Allein in diesem Bild sind etwa 70 Mitwirkende des MUZIK-Konzertes und des Verabschiedungsgottesdienstes für Bischof Hein zu erkennen. Sichtbar ist auch, dass dieses Musizieren allen Beteiligten und Zuhörern gefallen hat. Foto: Erik Hande  

SCHMALKALDEN "Das war eine unheimlich spannende Zeit", zeigte sich Bürgermeister Thomas Kaminski begeistert. Das MUZIK-Projekt hatte vorige Woche nicht nur Musikschüler der partnerschaftlich verbunden Städte Alpignano (Italien), Fontaine (Frankreich) und Schmalkalden in Kontakt gebracht, sondern gleich noch Schüler aus Estland und dem bulgarischen Montana dazu. Zusammen übten sie das Orchesterspiel und Gesang und sorgten am vorletzten Samstag mit ihrem Konzert in der bis auf den letzten Platz besetzten Stadtkirche St. Georg für Begeisterung.

Tags darauf verabschiedeten sie auch Bischof Martin Hein mit musikalischen Darbietungen in den anstehenden Ruhestand. Doch da gab es noch viel mehr, schilderte Bürgermeister Kaminski. Besuche auf dem Röthof, in der Viba-Praline und beim Breitunger Mittelaltermarkt waren ebenso Exkursionen, die zusammen unternommen wurden. Dabei konnten die Gäste Land und Leute kennenlernen, die Jugendlichen untereinander Kontakt knüpfen.

"Wir schauen schon stolz darauf zurück, was Stadtverwaltung und Musikschule Schmalkalden da geleistet haben", sagte der Bürgermeister über den enormen organisatorischen Aufwand. Ohne die vielen Helfer vom DRK, von der Evangelisch-methodistischen Kirchengemeinde, dem Team des BBZ Schmalkalden und den Eltern wäre solch ein Event aber nicht möglich geworden, dankte der Stadtchef allen im Hintergrund Beteiligten.

Europa gemeinsam erleben und gestalten

Insgesamt waren jeweils 11 Musikschüler der drei Partnerstädte, dazu 4 junge Esten, 7 bulgarische Schüler und etwa 35 Jugendliche im Chor an dem musikalischen Ereignis beteiligt. Zusammen mit erwachsenen Laienmusikern und -sängern traten beim Konzert etwa 100 Mitwirkende auf, verdeutlichte der Stadtchef die Dimension dieses Treffens.

Das sei gelebtes Europa, stellte er heraus und bekundete, diese Veranstaltungsreihe fortsetzen zu wollen.

Bereits vorletztes und voriges Jahr waren Teilnehmer aus den drei Partnerstädten zusammengekommen. Gefördert wurde das Treffen dieses Jahr erneut mit EU-Geldern. Insgesamt habe die Stadt etwa 19 000 Euro Ausgaben gehabt und erhalte 12 000 Euro an Einnahmen. "Besser kann man Geld doch nicht anlegen", meinte der Bürgermeister mit Blick auf das Miteinander der Jugend in Europa.

Trotzdem finanzielle Aufwendungen entstanden sind, habe man sich entschlossen das Konzert kostenfrei anzubieten. "Es sollte einfach nur jedem Spaß machen", erklärte Thomas Kaminski.

Gern würde er die entstandene Partnerschaft mit solchen Projekten fortsetzen. Ob das sportlicher, musikalischer oder sonstiger kultureller Art sei, das müsse man abwarten. Auf jeden Fall steht jetzt schon fest, dass eine Delegation im August das Stadtfest in Alpignano besuchen wird. Dort gilt es beim Kürbis-Wettrennen eher sportlich unterwegs zu sein, wusste Bürgermeister Kaminski auch schon. Erik Hande

    
    

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