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"Thüringen, Deine Sprache"

Der etwas andere Kinotipp - Am 12. Juli dreht sich alles um Dialekte

SONNEBERG Am 12. Juli 2019 zeigen die Kammerlichtspiele Sonneberg ca. 19.30 Uhr den Film "Thüringen, Deine Sprache". Regisseurs Gerald Backhaus wird anwesend sein.

Regisseur Gerald Backhaus. Foto: agentur  

SONNEBERG Am 12. Juli 2019 zeigen die Kammerlichtspiele Sonneberg ca. 19.30 Uhr den Film "Thüringen, Deine Sprache". Regisseurs Gerald Backhaus wird anwesend sein. Der Film dauert fast andertahlb Stunden und zeigt viele Facetten der Dialekte in Thüringen.

"Wir tragen die Heimat im Maul herum", sagt eine Protagonistin in diesem Thüringer Film. Natürlich nicht auf Hochdeutsch, sondern in ihrer Meininger Mundart. Die Thüringer Dialekte gehen verloren. Unter jüngeren Menschen werden sie kaum noch gesprochen. Grund genug, ihnen nachzuspüren, bevor sie ganz verschwinden. Doch Thüringisch ist nicht gleich Thüringisch: In Meiningen wird anders gesprochen als in der Umgebung von Erfurt und Jena, in Sonneberg und Altenburg anders als im Eichsfeld. Und dann gibt es noch Gegenden mit ganz großen sprachlichen Besonderheiten, wie um Ruhla und in der Vogtei in der Nähe von Mühlhausen. Den Schatz dieser bedrohten Mundarten möchte "Thüringen, Deine Sprache" einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machen. Dazu besuchte der selbst aus Thüringen stammende Filmemacher Gerald Backhaus 2018 und 2019 mit Kamera und Mikrofon Thüringer, die noch Mundart sprechen. Sein Film stellt die einzelnen Arten des Thüringischen vor und gibt ihnen mit Protagonistinnen und Protagonisten in ihren Heimatorten Gesicht und Stimme.

Zum Regisseur: Ein Filmemacher, Journalist und Thüringer in Berlin. Gerald Backhaus betrachtet in seinen längeren filmischen Werken spannende Phänomene im Berliner Nachleben und neuerdings Thüringer Dialekte und Mundarten.

Bevor er seine Berufung fand, arbeitete der Autor und Regisseur in jüngeren Jahren kurzzeitig am Bankschalter und auf dem Bau, erlernte das Landkartenzeichnen und unterhielt auch schon mal Ausflügler als Reiseleiter. Bevor er nach Berlin zog, lebte er in Gotha, Erfurt, Frankfurt/Main, Leipzig und Dresden.

Mit dem journalistischen Schreiben startete Gerald Backhaus bei einem Thüringer Stadtmagazin und einer Studentenzeitschrift, vertont mit seiner Stimme ging es dann mit eigenen Beiträgen beim Radio weiter. Beim Fernsehen entdeckte er seine Leidenschaft für bewegte Bilder und gestaltete unzählige TV-Magazinbeiträge. Neben den längeren Formaten schrieb er die Drehbücher und führte Regie bei mehreren Kurzfilmen.

    
    

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