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Am Airport "Rohof" Starts im Minutentakt

Am 17. und 18. August findet die 10. Modellflugschau des MFC Neustadt-Sonneberg statt. Auf dem Aufstiegsgelände bei Föritz/Rohof wird das kleine Jubiläum adäquat gefeiert.

Eine ganze Familie ist vom Modellfliegen infiziert: Hans, Roy und Daniel Steiner aus Sonneberg sind wahre Tüftler und haben beispielsweise diese beiden Skyraider in zehn Jahren komplett selbst gebaut. Fotos: P. Tischer   » zu den Bildern

Am 17. und 18. August findet die 10. Modellflugschau des MFC Neustadt-Sonneberg statt. Auf dem Aufstiegsgelände bei Föritz/Rohof wird das kleine Jubiläum adäquat gefeiert.

Von Peter Tischer

FÖRITZ Dass die Freiheit nicht nur über den Wolken grenzenlos sein muss, wie Reinhard Mey in seinem Ohrwurm trällert, beweisen die Modellflug-Piloten am Airport "Rohof" eindrucksvoll: Am 17. und 18. August wird der Verein auf dem Gelände bei Heubisch/Rohof wieder eine Modellflugschau der Superlative bieten. "Unsere 100 Mitglieder haben alle Anstrengungen unternommen, den interessierten Zuschauern einen möglichst vielseitigen Einblick in die faszinierende Welt der Modellflugzeuge zu ermöglichen", lädt der neue Vorsitzende Michael Eggert ein. Im Zweijahrestakt veranstaltet der MFC, der 2001 aus den selbstständigen Modellflugvereinen Neustadt und Sonneberg hervorgegangen ist, dieses Schaufliegen. In diesem Jahr erstmals eben mit Eggert an der Spitze: "Unser Fluggelände besteht seit 26 Jahren", blickt er zurück. "Wir hatten an den Drei-Eichen, die Sonneberger in Malmerz unsere Grenzen erreicht und sind froh, dass wir uns hier auf dem neuen Vereinsgelände am Rohof in Föritz zusammenschließen konnten", erläutert Eggert. Auch in diesem Jahr gibt es wieder Modelle zu sehen, die "mehr als 25 Kilogramm wiegen. Bis 150 Kilo könnten wir starten und landen lassen", freut sich Eggert auf diese "dicken Brummer". Die Besucher erwarten weiter Segelflugzeuge, die im Huckepack, Flugzeugschlepp oder mit Elektroantrieb auf Höhe gebracht werden ebenso wie Motorflugzeuge aller Art vom Zweck-Modell über reinrassige Kunstflugmaschinen bis hin zu vorbildgetreuen Nachbauten bekannter Flugzeuge. Nicht fehlen dürfen die Jetmodelle, angetrieben wie ihre großen Brüder von echten Strahltriebwerken. "Vom Klang und Geruch aber leider auch vom Durst her ein Abbild der Großen", schmunzelt Eggert. Eine eigene Klasse stellen auch die Modellhubschrauber dar, die inzwischen mit Flugmanövern aufwarten können, die mit echten Hubschraubern unmöglich sind. Gezeigt werden aber auch Modelle, mit denen der Einstieg in die Modellfliegerei recht problemlos (und preiswert) erfolgen kann, vorgeflogen werden diese Modelle von den Mitgliedern der MFC Jugendgruppe. "Sehr positiv ist diese Entwicklung. Wir können immer mehr Jugendliche verzeichnen", zeigt Eggert auf, dass der Nachwuchs sehr schnell lernt. "Die Jungs haben durch die Spielekonsolen und Handys ein hervorragendes Geschick. Wenn sie dann noch Affinität zu Technik und Basteln mitbringen, dann haben sie viel Freude mit dem Hobby Modellflug." Zudem erleichtern Simulatoren am PC das Erlernen. Etablierte Modellflieger, wie etwa Klaus Fröba aus Teuschnitz, konstruieren ihre Flieger komplett selbst. Auch der Steinacher Marian Queck zeigt mit seiner Viper, dass man auch mit einem Modellflieger und Turbinenantrieb mit 300 km/h unterwegs sein kann. Dirk Reisenweber hat einen ganz besonderen Helikopter am Start: "Mit ihm kann ich nachts Bilder in den Abendhimmel zaubern, denn an jedem Rotorblatt sind 64 LED angebracht, die ich dann programmieren kann und so zum Beispiel einen Smiley oder Geburtstagswünsche darstellen kann." Unterstützt wird der Verein bei dieser Veranstaltung von Modellpiloten aus benachbarten Vereinen, abgerundet durch Spitzenpiloten aus ganz Deutschland und von benachbarten Firmen. Natürlich ist auch hier, rund um die 180 Meter lange und 30 Meter breite Start- und Landebahn, Sicherheit oberstes Gebot. Beispielsweise schirmt ein hoher Zaun die Besucher ab. "Wir können hier die ganze Palette des Modellflugs sehen", erläutert Eggert.

Für Speisen und Getränke vor Ort ist selbstverständlich bestens gesorgt. Eintritt wird an beiden Tagen nicht erhoben, Spenden hingegen sind herzlich willkommen. Sie kommen direkt der vereinseigenen Jugendarbeit zugute. Jetzt braucht es nur noch gutes Wetter und dann geht es auf zum "Airport Rohof". "Vielleicht wird bei Manchem aus dem reinen Interesse auch etwas mehr daraus, der Verein ist für Neulinge, insbesondere Jugendliche, immer offen und so stehen die Mitglieder des Vereins an beiden Tagen bei Fragen gerne zur Verfügung", freuen sich Eggert und seine Mitstreiter auf viele Besucher.

Die Modellflugschau findet am Samstag, 17. August von 11 bis 18 Uhr statt, am Sonntag, 18. August, von 10 bis 17 Uhr.

Info: www.mfc-nec-son.de

    
    

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