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Ziel: "Die 100 m Marke knacken"

Interview mit dem Nachwuchs-Skispringer Eric Stolz aus Truckendorf

TRUCKENDORF Skispringen zählt zu den beliebtesten Wintersportarten. Aus dem Landkreis kamen und kommen viele erstklassige Athleten, die bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften oder hochkarätigen Wettkämpfen von sich reden machen.

Foto: privat  

TRUCKENDORF Skispringen zählt zu den beliebtesten Wintersportarten. Aus dem Landkreis kamen und kommen viele erstklassige Athleten, die bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften oder hochkarätigen Wettkämpfen von sich reden machen. Der 13-jährige Eric Stolz aus Truckendorf gilt als ein Top-Talent. Der Wochenspiegel sprach mit dem Sportgymnasiasten.

Eric, du wohnst in Truckendorf, einem Ortsteil von Schalkau. Wie kommt man da zum Skispringen?

Meine ganze Familie ist Wintersport begeistert. Mein Vater kam eines Tages zu mir und sagte: "In Lauscha wird ein Schnuppertraining angeboten, wollen wir da mal hin?" und ich sagte: ,,Ja". Seitdem sind acht Jahre vergangen und ich bin mit Freude und Ehrgeiz beim Skispringen dabei.

Wer war dein erster Trainer?

Jens Greiner-Hiero in Lauscha.

Was fasziniert dich an dieser Sportart?

Man hat für eine kurze Zeit das Gefühl, wie ein Adler zu fliegen. Man entwickelt sich immer weiter, darf auf höhere Schanzen und man kann sich mit anderen Messen.

Hast du eine Lieblingsschanze?

Die HS 100 im Oberhofer Kanzlersgrund.

Welches sind deine bislang größten Erfolge?

Bei den Internationalen Wettkämpfen: 2016 in Ruhpolding beim FIS Cup war das Team Deutschland einschließlich mit mir auf Rang zwei. 2017 war das Team Deutschland einschließlich mit mir auf Platz drei. In der Einzelwertung erreichte ich den sechsten Platz. Bei deutschen Wettkämpfen war ich Sieger der Gesamtwertung im Schüler-Cup in der Saison 2016/17 und belegte Platz zwei in der Gesamtwertung des Schüler-Cups in der Saison 2017/18. Bei Thüringer Wettkämpfen gewann ich eine Reihe Thüringer Meisterschaften und Thüringer Schüler Cups in den zurückliegenden Jahren.

Hast du Vorbilder?

Mein größtes Vorbild ist Markus Eisenbichler, weil er einfach eine coole Socke ist. Mein Vater, weil er ehrgeizig und immer gut drauf ist. Meine Mama, weil sie mich immer aufmuntert und zum Lachen bringt, auch wenn es mal nicht so läuft.

Beim WSV 08 Lauscha wird eine erstklassige und herausragende Nachwuchsarbeit geleistet. Was ist das Erfolgsrezept?

Der WSV 08 Lauscha ist wie eine gut funktionierende Familie, jeder hilft jedem, mit einem hervorragenden Trainer Team - Jens Greiner-Hiero, Oliver Reck und vielen Helfern.

Wie oft trainierst du in der Woche?

Ich trainiere eigentlich jeden Tag auch am Wochenende! Oft bin ich auf Lehrgang, Wettkampf oder trainiere selbstständig zu Hause.

Du bist seit einem Jahr am Oberhofer Sportgymnasium. Wie läuft ein Tag bei euch ab?

Um sechs Uhr stehen wir auf und machen Frühstück, der Unterricht beginnt um sieben Uhr und endet meist 12.20 Uhr. Anschließend ist Training angesagt, das bis 16.00 Uhr geht. Danach haben wir Freizeit, um 18.30 Uhr beginnt die Hausaufgaben-Zeit und um 21.00 Uhr hau ich mich auf‘s Ohr.

Welches sind deine nächsten Ziele?

Die 100 m Marke knacken. Im deutschen Schüler Cup mit guten Podestplätzen wieder auf mich aufmerksam machen.

Wann beginnt die Saison 2019/2020?

Die Saison 2019/2020 beginnt am 27. September mit dem deutschen Schüler-Cup in Isny.

Gespräch: Jürgen Eckstein

    
    

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