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2019-er Kindersegen in Neuhaus/Rwg.

NEUHAUS Einen bis auf den letzten Platz besetzten Saal sah sich Bürgermeister Uwe Scheler kürzlich gegenüber. Muttis und Vatis mit ihren Neugeborenen erschienen, um ihr Begrüßungsgeld von 50 Euro zu empfangen.

Kindersegen im ersten Halbjahr: Die Stadt Neuhaus zählt 26 Neuankömmlinge aus Neuhaus, Steinheid, Lichte und Piesau. Darunter 17 Jungs und neun Mädchen. Darüber freut sich vor allem auch Bürgermeister Uwe Scheler. Foto: N. Kleinteich  

NEUHAUS Einen bis auf den letzten Platz besetzten Saal sah sich Bürgermeister Uwe Scheler kürzlich gegenüber. Muttis und Vatis mit ihren Neugeborenen erschienen, um ihr Begrüßungsgeld von 50 Euro zu empfangen.

Es zeige, wie Neuhaus angenommen werde, sagte das Stadtoberhaupt. Seine Aussage, ob nun die langen Winter oder der stressige Sommer daran Aktien hätten, blieb unkommentiert im Raum stehen.

Es hieß, dass 59 Kinder im Jahr die Obergrenze seien und jetzt im ersten Halbjahr schon 26 in der Statistik erfasst würden, dann könne es am Ende des Jahres einen neuen Rekord in Neuhaus geben. Es werde wohl so sein, dass mehr gekuschelt würde.

Als Hintergründe für pro Neuhaus sieht es Scheler bedingt durch die Wirtschaft und wenn man Alteingesessene hier bei den Familien der Neugeborenen dabei habe, dann zeige das auch, dass sie hierbleiben wollen. Das sei ihm wichtig. Als Pflichtaufgabe schieße die Stadt jedes Jahr für die Kindergärten fast drei Millionen zu.

Hinsichtlich der neuen Situation in Bezug auf Kindergärten stünden Überlegungen für einen Neubau an. Es könnte sogar so sein, dass die Kinder, die im Rathaus saßen vielleicht in einen neuen Kindergarten einziehen. Mit den zwei Kindergärten Tausendfüßler und dem am Apelsberg sei man in den nächsten zwei bis fünf Jahren im Sanierungsplan, was dann einige Millionen kosten würde. Deswegen sei die Stadt am überlegen, ob sie einen neuen Kindergarten baut.

"Ihr seid der Garant dafür, dass in Neuhaus dieser demographische Wandel nicht stattfindet. Die Überalterung gleichen wir durch Neugeborene fast vollkommen aus", so Scheler. Seit einem Jahr würden nun mehr nach Neuhaus zur Arbeit fahren, wie von Neuhaus weg.

Als Bürgermeister ist er gespannt was passiert, weil viele junge Leute einen Bauplatz für ein Eigenheim suchen. Die Stadt sei mit dem Ankauf von Grundstücken fast fertig sowie mit der Ringvermessung und Bauplanung guter Dinge, dass man nächstes Jahr damit auch abschließen werde. Dann könne es 2021 mit dem Baugebiet losgehen. "Jeder hat seinen Kindergartenplatz sicher", erklärt Scheler und man solle sich rechtzeitig dafür anmelden. Denn wenn es weiter so ginge mit dem Kindersegen, müsse man wirklich einen dreistöckigen Kindergarten bauen.

Die 26 Neugeborenen, denen nun das Begrüßungsgeld zuteilwurde, waren 17 Jungen und neun Mädchen. Sie kommen zum Großteil aus Neuhaus und nun klappt es auch mit den Ortsteilen, wie das Stadtoberhaupt bemerkt. So waren es aus Lichte fünf, aus Steinheid drei und aus Piesau ein Kind, das im ersten Halbjahr das Licht der Welt erblickte. Für die Steigerung der Geburtenrate spricht die Statistik. Wenn es noch 2016 nur dreißig Neugeborene im Jahr gab, waren es 2017 schon 43 und 2018 schon 54 Babys. Damit es noch mehr werden, könne es dann bald statt 50 Euro 100 Euro Begrüßungsgeld geben, wenn die Stadträte dem Ansinnen zustimmen.

N. Kleinteich

    
    

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