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Vesser wieder beerenstark

Neue Schwarzebeerkönigin Marlene Fischer ist die "alte" / Tausende Schlemmergäste

VESSER Mit der Rekordzahl von 145 Beeren-Blechkuchen haben sich die Vesserer beim 18. Schwarzebeerfest selbst übertroffen.

Auch ein Schlemmermäulchen: die neue "alte" Vesserer Schwarzebeerkönigin Marlene Fischer (18). Fotos: got  

VESSER Mit der Rekordzahl von 145 Beeren-Blechkuchen haben sich die Vesserer beim 18. Schwarzebeerfest selbst übertroffen. Und auch der Besucherandrang am Sonntag auf dem grünen Hügel über dem Vessertal mutete höchst rekordverdächtig an. Mehrmals mussten weitere Tische und Bänke aufs Festgelände am Offenstall geholt werden. Die große Wiese fasste kaum noch ein Auto, und die Kennzeichen verrieten, dass das größte Fest im kleinsten Ortsteil von Suhl mit der längsten Kuchentafel weit und breit längst über Ländergrenzen hinaus Furore macht.

Von Freitag- bis Sonntagabend wurde wie in jedem Jahr den blauen Waldfrüchtchen gehuldigt, die in diesem Sommer besonders üppig reifen zwischen Eisenberg, Kalter Herberge und Adlersberg. Ob es daran lag, dass es die emsigste Kuchenbäckerin allein auf sage und schreibe 13 Kuchen brachte? Vor lauter Bescheidenheit möchte sie nicht genannt werden, leider.

Sie und die anderen BackkünstlerInnen, ja, ganz Vesser, hegen eine große Leidenschaft zum Verwöhnen mit saftigem Kuchen, üppig belegt. Was das 186-Einwohner-Örtchen mit diesem Fest auf die Beine stellt - Hut ab!

Sicher wurde der traditionelle Beitrag des Schmiedefelder Theatervereins diesmal etwas vermisst. Sagen wir mal, er macht eine schöpferische Pause. Dafür aber brachten die Puppenspieler Jörg Tolksdorf aus Schmiedefeld und Christian Lusky aus Suhl sehr viel Spaß auf die Bühne. "Christians Geschichte vom Kasperle im Blaubeerwald war wunderschön, die Kinder haben tüchtig mitgemacht", schwärmte Ortsteilbürgermeisterin Sylvia Hamatschek. Als ob sie sich dran gewöhnen möchte.

Sie hat natürlich auch selbst "blau gemacht", neben Kuchen auch mit der Schwarzebeerbowle, die eimerweise angesetzt war und im Eiltempo über die Theke ging. Die Schlangen geduldig wartender Kuchenverehrer waren aber mit Abstand die längsten. Mittendrin die "alte" Neue: Schwarzebeerkönigin Marlene Fischer. Wegen vieler repräsentativer Auftritte im ersten Jahr als Majestät will die 18-Jährige nach bestandenem Abitur ein zweites Jahr dran hängen. "Es macht einfach Spaß, Neues zu sehen, auch wie andere Gegenden ihre Feste feiern", sagt sie. Dass alle Besucher ihres Heimatortes am Ende zufrieden im 7. süßen Schwarzebeerhimmel schweben, das gibt's aber nur in Vesser. Genau das war der Plan. got

    
    

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