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Es müssen nicht immer gleich Medikamente sein

Hausmittel gegen Krankheiten waren Thema beim monatlichen Seniorentisch

SCHMIEDEFELD Wie jeden Monat, trafen sich die Senioren am Donnerstag in der zweiten Woche zum Seniorentisch im "PRIMA Hotel am Eisenberg", einst die "Schöne Aussicht". Diesmal reichte die Tischlänge für 26 Personen nicht aus.

In Schmiedefeld treffen sich am Donnerstag in der zweiten Woche Seniorinnen und Senioren für ein gemütliches Zusammensein, einen Austausch und zum gemeinsamen Kaffeetrinken. Foto: privat  

SCHMIEDEFELD Wie jeden Monat, trafen sich die Senioren am Donnerstag in der zweiten Woche zum Seniorentisch im "PRIMA Hotel am Eisenberg", einst die "Schöne Aussicht". Diesmal reichte die Tischlänge für 26 Personen nicht aus. Als Gast war Frau Dr. Helm aus Stützerbach geladen. Nach einer kurzen Begrüßung und einem Schluck Tee begann Frau Dr. Helm mit einem Vortag. Mitgebracht hatte sie einen schönen viereckigen Eimer, der mit einigen Wollsachen gefüllt war. Dieser Eimer, so Frau Helm, sei gut geeignet für ein kaltes Arm-Bad nach Sebastian Kneipp. Es folgte eine Demonstration mit Erklärungen über die Wassertemperatur von 12 bis 18 Grad Celsius und der Anwendungsdauer bis zum spürbar Kältegefühl nach ca. 30 bis 40 Sekunden. Gleichzeitig erläuterte sie, für welche Beschwerde diese wirksam sind. Dann wurde das Rätsel über den Eimerinhalt gelöst. Aus einer Wolldecke für 2 Euro hatte Frau Dr. Helm mehrere Streifen in verschiedenen Breiten geschnitten. Dazu die gleichen Streifen, nur aus Leinen und einem Schal. Mit den angefertigten Streifen demonstrierte sie die Anwendungen des Hals- Leber und Wadenwickel. Dabei wurde erklärt, welche Beschwerden man damit behandeln könnte. Auch das Heukissen, gestopft mit herrlichem Heu von den schönen Bergwiesen unserer Gegend, kam zum Einsatz. Bei allen Anwendungen spielte das kalte Wasser eine Rolle. Immer wieder waren eigene selbstgemachte Erfahrungen ein Bestandteil ihrer anschaulichen Darlegungen. Hier und da kamen Zustimmung der Senioren, die sie selber in ihrem Leben gemacht haben. Zur Belohnung gab es am Ende der Veranstaltung großem Beifall. Im Namen aller Anwesenden bedankte sich Frau Jutta Stubenrauch. Mit Kaffee und Kuchen sowie Austausch des Alltagsgeschehen ging der Nachmittag so langsam seinem Ende entgegen.

kdv

    
    

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