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"Corona" dokumentieren als Teil der Zeitgeschichte

Kreisarchiv des Landkreises sammelt Dokumente für die Nachwelt

SCHMALKALDEN-MEININGEN Die Corona-Pandemie stellt die Menschen in unserem Land, in Europa und der Welt vor ganz neue Herausforderungen und verändert unseren Alltag in einem bislang unbekannten Ausmaß.

Handschriftliche Notiz von Hanna Leiber, 6 Jahre alt, vermerkt auf einem Zettelklotz, März 2020 mit den Worten: "Hanna ist im Haus - Corona Virus ist doof" Bildquelle: Kreisarchiv  

SCHMALKALDEN-MEININGEN Die Corona-Pandemie stellt die Menschen in unserem Land, in Europa und der Welt vor ganz neue Herausforderungen und verändert unseren Alltag in einem bislang unbekannten Ausmaß. Das öffentliche Leben wurde durch diese Viruspandemie so weit heruntergefahren, dass sich die Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben in einem Ausnahmezustand befinden. Was wird aus dieser Zeit in Erinnerung bleiben? Welche Erfahrungen und Erlebnisse gilt es zu bewahren?

Das Kreisarchiv als "Gedächtnis des Landkreises" möchte diesen einschneidenden gesellschaftlichen Prozess für zukünftige Generationen dokumentieren und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entsprechendes Material sammeln. "Wir sind an Fotos, Zeichnungen oder gemalten Bildern genauso interessiert wie an Texten, Videos, Fotos, Objekten und Geschichten", erklärt Kreisarchivarin Angelika Hoyer. "Wir wünschen uns Eindrücke von besonderen Szenen und Situationen aus dem Alltag unserer Bürgerinnen und Bürger in Form von Zetteln und Schildern, die überall aushängen, von Bürgerinnen und Bürgern, die Mundschutz tragen, Warteschlangen vor Geschäften, Einkaufstaschen, mit denen man für die Nachbarn oder Ältere eingekauft hat - vie-les ist für nachfolgende Generationen interessant", erklärt Hoyer. Die Corona-Krise werde sicherlich ein ausführliches Kapitel in den Geschichtsbüchern erhalten. "Unsere Kinder und Enkel werden dann fragen, wie wir die Zeit verbracht haben? Was die Trennung von unseren Liebsten mit uns gemacht hat? Ob wir Existenzängste verspürt haben? Wie sich unser häuslicher Alltag verändert hat? Ob wir uns mit Sport, Gartenarbeit oder Wanderungen in der Natur abgelenkt haben? Wie wir den neuen Alltag in Kombination mit Homeoffice und Kinderbetreuung gemeistert haben? Was uns bewegt oder schockiert hat? Und vieles mehr", sagt die Kreisarchivarin.

Kontakt

Bilder, Videos, Texte oder Fotos von Objekten können per E-Mail an Angelika Hoyer

kreisarchiv@lra-sm.de gesendet werden. Telefonisch ist die Kreisarchivarin unter Telefon: 03693-485 8300 erreichbar.

Mit der Übersendung der Erinnerungen ist eine Zustimmung zur Archivierung und möglichen Weiternutzung verknüpft. Das bedeutet: Persönlichkeitsrechte vor allem das Recht am eigenen Bild werden beachtet. Für Rückfragen steht das Kreisarchiv bereit.

red

    
    

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