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Suhler Feuerwehr probt den Ernstfall

Die zum überwiegenden Teil ehrenamtlichen Kameraden und Kameradinnen der Suhler Feuerwehr üben in ihrer Freizeit für unsere Sicherheit oder dafür, dass uns in Notsituationen geholfen wird!

SUHL Bei Bauarbeiten in einem Kanalschacht bricht ein Feuer aus, verletzte Personen müssen befreit und der Brand gelöscht werden.

Eine ausführliche Auswertung schloss die Notfallübung ab. Fotos: lalü   » zu den Bildern

SUHL Bei Bauarbeiten in einem Kanalschacht bricht ein Feuer aus, verletzte Personen müssen befreit und der Brand gelöscht werden.

In Suhl fand am vergangenen Sonnabend die jährliche Großübung der Freiwilligen Suhler Feuerwehr statt. Nach rund zweieinhalb Stunden konnte die realitätsnahe Szenerie erfolgreich beendet werden.

Bei ihren Einsätzen setzen die Feuerwehrkameraden/-innen regelmäßig ihre Gesundheit aufs Spiel. "Die Handgriffe müssen zu jeder Zeit sicher sitzen. Gleichzeitig darf man den Blick für die Gefahren in den oft unübersichtlichen Situationen nicht verlieren", sagt Daniel Wiegmann, Sprecher der Suhler Feuerwehr. "Die Tätigkeiten, die Aufgaben und das gemeinsame Zusammenwirken müssen regelmäßig trainiert werden."

Fitness spielt bei der Feuerwehr eine wichtige Rolle

Zur Großübung kamen Feuerwehrleute aus Suhl zusammen und probten gemeinsam den Einsatz mit schweren Atemschutzgeräten. Eines der Geräte wiegt allein 18 kg. Dazu kommt die dicke Brandschutzkleidung. Bei 30 Kilogramm Schutzausrüstung kamen die Feuerwehrangehörigen ordentlich ins Schwitzen.

Während der Übung stiegen die Einsatzkräfte in einen Versorgungskanal. In den schmalen und engen Gängen mussten verschiedenste Aufgaben und Stationen bewältigt werden. Die Ausbilder bereiteten hier zahlreiche anspruchsvolle Aufgaben vor.

Mit rund 50 Teilnehmern ist die jährliche Abschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr der Höhepunkt im Ausbildungskalender. "Gerade in diesem Jahr waren die Gelegenheiten zum Training knapp", lässt Wiegmann wissen. Fast ein halbes Jahr habe es auf Grund der Corona-Pandemie keine oder nur abgespeckte Trainingsmöglichkeiten gegeben.

Zahl der Einsätze steigt

Im Jahr 2019 kam die Feuerwehr Suhl rund 800 mal zu Notfallereignissen zum Einsatz. Brandeinsätze sind dabei nur der geringste Teil. 74 mal waren die Kameraden/-innen im letzten Jahr am Löschschlauch gefordert. Die Bekämpfung von Feuer und das Retten von Menschen aus dem hochgiftigen Brandrauch stellt die anspruchsvollste und gefährlichste Aufgabe dar. Wie herausfordernd dieser Einsatz ist, erfuhren die Kameraden jüngst am 12. Juni beim Brand in einer Wohnung in der Friedrich-König-Straße. Damals konnten die Feuerwehrleute einen Menschen aus der Wohnung im letzten Moment rechtzeitig retten.

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